Ubuntu: activate scrollbar buttons

2016-05-07 von admin

Mit dem Theme „Ambiance“ besitzen die Scrollbalken standartmäßig keine Buttons am oberen und unteren Ende der Leiste. Um diese zu aktivieren, kann in der Datei

/usr/share/themes/Ambiance/gtk-3.0/gtk-main.css

der folgende Eintrag ergänzt werden:

.scrollbar {
  -GtkScrollbar-has-backward-stepper: true;
  -GtkScrollbar-has-forward-stepper: true;
}

Darauf muss sich erneut angemeldet werden und die Änderung wird wirksam.

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Ubuntu: Datenschrott entfernen

2016-03-17 von admin

Bei der Verwendung des Betriebssystem Ubuntu fallen mit der Zeit Daten an, die prinzipiell nicht mehr benötigt werden und nur Speicherplatz verbrauchen. Für die Bereinigung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einige unabhängig voneinander durchführbare Vorgehensweisen habe ich hier aufgeführt.

Installierte Pakete bereinigen

Mit dem Befehl „apt-get“ und dem Parameter „autoclean“ werden heruntergeladene Paketinstallationsdateien, die aktuell nicht mehr in den Quellen verfügbar sind, gelöscht.

sudo apt-get autoclean

Mit dem dem Parameter „clean“ werden bereits heruntergeladene Installationsdateien aus dem Paket-Cache /var/cache/apt/archives/ gelöscht.

sudo apt-get clean

Mit dem dem Parameter „autoremove“ werden nicht mehr benötigte Pakete deinstalliert .

sudo apt-get autoremove

Synaptic

Eine weitere Möglichkeit ist die Nutzung der Software Synaptic.

Installation:

sudo apt-get install synaptic

Das Tool ist nach der Installation im Menü unter „System | Systemverwaltung | Synaptic Paketverwaltung“ zu finden. Innerhalb der Anwendung links unten auf den „Status“ Button klicken und danach „nicht Installiert (zurückgebliebene Konfiguration)“ auswählen. Die angezeigten Pakete in der Liste können daraufhin entfernt werden.

synaptic

Deborphan

Mit dem Programm „deborphan“ kann nach verwaisten Paketen gesucht werden.

Installation:

sudo apt-get install gtkorphan

Das Tool ist nach der Installation im Menü unter „System | Systemverwaltung | Verwaiste Pakete entfernen“ zu finden.

Alte Kernelversionen entfernen

Zu dem Thema hatte ich bereits ein Artikel verfasst, diesen gibt es hier: Ubuntu: alte Linux Kernel entfernen

Temporäre Dateien löschen

Mit der Software BleachBit können temporäre Dateien über eine grafische Oberfläche entfernt werden.

bleachbit

Installation:

sudo apt-get install bleachbit

Das Tool ist nach der Installation im Menü unter „Anwendungen | Systemwerkzeuge | BleachBit“ zu finden.

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Linux: Einzelbilder zu animiertem GIF zusammenfügen

2015-08-04 von admin

Aus einzelnen Grafikdateien kann mittels des Kommandozeilenprogramms „convert“ ein animiertes GIF erstellt werden. Die Umkehrung habe ich bereits in dem Beitrag „Linux: Einzelbilder aus animiertem GIF extrahieren“ beschrieben.

Zunächst wird das Softwarepaket ImageMagick benötigt. Danach steht der Befehl „convert“ zur Verfügung. Als nächstes alle PNG Dateien in einen separaten Ordner ablegen und eine Konsole öffnen. Jetzt folgenden Befehl ausführen:

convert -delay 20 -loop 0 *.png newgif.gif

Daraufhin werden alle PNG Dateien in der Datei „newgif.gif“ zusammengefasst und die GIF Animation ist erstellt.

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Ubuntu 14.04: DELL Latitude e7440 + BIOS/UEFI (A15) Update

2015-07-26 von admin

Mein Laptop „DELL Latitude e7440“ benötigte ein BIOS/UEFI Update. Um unter Linux das Update einzuspielen, sind einige Schritte durchzuführen.

1. Download FreeDOS 1.0

2. Download BIOS/UEFI Updates von DELL

3. Installation der Software Unetbootin

sudo apt-get install unetbootin

4. Mit Unetbootin wird FreeDos auf einen bootfähigen USB-Stick installiert.

unetbootin

5. Kopieren der Update Datei von DELL auf den USB-Stick. In diesem Fall lautete der Dateiname „E7440A15.exe“.

6. Den Laptop mit dem USB-Stick rebooten und die Taste F8 oder F12 betätigen. Daraufhin von „USB-Stick booten“ auswählen.

7. Danach erscheint ein Startmenü von FreeDOS, hier die Option „boot FreeDOS with no extras“ wählen.

Achtung: Nicht FreeDOS installieren, dies kann die aktuelle Betriebssystem Installation beschädigen.

8. Falls Fehler angezeigt werden, einfach ignorieren. Danach erscheint eine Konsole mit „A:\“. Daraufhin „c:“ eingeben und mit Enter bestätigen. Als nächstes in den Ordner wechseln, in welcher sich die Datei „E7440A15.exe“ befindet und diese ausführen.

9. Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

bios_update

10. Nach der Fertigstellung des Updates wird der Laptop neu gestartet. Jetzt wie gewohnt das Betriebssystem starten.

11. Mit dem Befehl „dmidecode“ kann auf der Konsole die aktuelle Version überprüft werden.

sudo dmidecode -t 0

dmidecode

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Ubuntu 14.04: Login Screen + Monitors turned off

2015-07-17 von admin

Nach der Installation des neuen Kernels (Ubuntu 14.04: DELL Latitude e7440 + E-Port Replicator Docking Station + Dual Monitors (New)) wurde nach dem Start des Betriebssystems kurz der Loginscreen auf den Monitoren angezeigt.

Diese schalteten sich beide wieder ab und ein Login war nur über den Laptopmonitor möglich. Die beiden Monitore sind an dem E-Port Replicator Docking Station über HDMI und DVI angeschlossen. Für die Monitore existiert eine Konfigurationsdatei, diese ist für jeden Systemuser separat im HOME-Verzeichnis abgelegt. Deshalb weiß das System nicht, welche Monitore es beim Start verwenden soll. Eine einfache Lösung ist es, die userbezogene Konfiguration allgemein verfügbar zu machen.

Folgende Datei

/home/[username]/.config/monitors.xml

in den Ordner

/var/lib/lightdm/.config/

kopieren. Nach dem Neustart werden die Monitore erkannt und die Anmeldung kann durchgeführt werden.

Mehr Details dazu gibt es hier.

Ubuntu 14.04: DELL Latitude e7440 + E-Port Replicator Docking Station + Dual Monitors (New)

2015-07-13 von admin

Eine Nutzung von drei Monitoren wird durch die Installation des Kernels ab der Version 3.17.1 out of the box möglich. Dafür müssen unter Ubuntu 14.04.2 LTS folgende Dateien

kernel

von http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/v3.17.1-utopic/ heruntergeladen werden. Am besten in einen separaten Ordner ablegen. Danach mit einer Konsole in den Ordner wechseln und die Dateien installieren:

sudo dpkg -i *deb

Daraufhin einen Neustart durchführen und die Anzeigegeräte (Systemwerkzeuge | Einstellungen | Anzeigegeräte) einstellen.

Anzeigegeraete

Mit dem Befehl „uname“ kann der verwendete Kernel angezeigt werden.

uname -r

Die Ausgabe zeigt die neu installierte Kernelversion an.

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Nützliche Linux Software (5)

2015-05-05 von admin

KTurtle

KTurtle ist eine Entwicklungsumgebung für den spielerischen Einstieg in die Programmierung. Ein einfaches Beispiel kann in folgenden Beitrag  „KTurtle – spielend programmieren lernen“ nachvollzogen werden.

turtle

Link: https://edu.kde.org/kturtle/

 

Gpick

Gpick ist ein Tool zum Farben sammeln (color picker) und um Farbpaletten anzulegen.

Gpick

Link: http://www.gpick.org

 

Font Manager

Font Manager ist eine Software zum Betrachten der installierten Schriftarten.

font_manager

Link: https://apps.ubuntu.com/cat/applications/font-manager/

 

Wireshark

Wireshark ist ein Programm zur Analyse von Netzwerk-Kommunikation (Sniffer).

wireshark

Link: https://www.wireshark.org

 

Notepadqq

Notepadqq ist dem Notepad++ Editor nachempfunden.

notepadqq

Link: http://notepadqq.altervista.org

 

Vorherige Teile:

Nützliche Linux Software (1)

Nützliche Linux Software (2)

Nützliche Linux Software (3)

Nützliche Linux Software (4)

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Partition Datenrettung mit Linux

2014-11-17 von admin

Nach einem Stromausfall war der Zugriff auf die Daten eines NAS Laufwerkes nicht mehr möglich. Nach vergeblichen Reparaturversuchen blieb nur noch der Ausbau der Festplatte.

Mit dem Adapter „Sharkoon DriveLink IDE/SATA zu USB 2.0“ wurde die Festplatte als USB Gerät angeschlossen. Ein mount der Festplatte schlug leider fehl. Das Programm gdisk, welches zum Partitionstabellenerstellen und Manipulieren verwendet werden kann, half bei der ersten Sichtung.

Installation von gdisk:

sudo apt-get install gdisk

Befehl zur Ausgabe der Festplatteninformationen:

gdisk -l /dev/sdb

gdisk

Da noch Partitionen zu erkennen waren, bestand noch Hoffnung. Mit dem Programm testdisk können Festplatten auf vorhandene Partitionen untersucht werden. Testdisk unterstützt dabei so einige Funktionen wie z.B.:

  • Reparatur der Partitionstabelle, Wiederherstellung gelöschter Partitionen
  • Wiederherstellung FAT12/FAT16/FAT32/NTFS boot sector
  • Reparatur FAT Tabellen
  • Wiederherstellung von gelöschten Dateien (FAT, exFAT, NTFS, ext2)

Installation von testdisk:

sudo apt-get install testdisk

Nach der erfolgreichen Installation wurde eine Konsole geöffnet und testdisk aufgerufen.

testdisk

testdisk01

Danach die betroffene Festplatte auswählen und die Option „Analyse“ wählen.

testdisk02

Allen weiteren Anweisungen einfach folgen. Eine ausführlichere Step by Step Anleitung ist hier zu finden www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Step_By_Step.

 

Nach erfolgreichem Durchlauf von testdisk wurde die Partition wieder erkannt und der Datenzugriff war gewährleistet. :)

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Nützliche Linux Software (4)

2014-11-02 von admin

GSmartControl

GSmartControl ist eine grafische Benutzeroberfläche für smartctl. Dies wiederum ist ein Werkzeug für die Abfrage und die Steuerung von SMART (Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology) Daten auf Festplatten. Es ermöglicht SMART-Daten des Laufwerks zu überprüfen, um die Gesundheit zu bestimmen, sowie verschiedene Tests durchzuführen.

GSmartControl

URL: gsmartcontrol.sourceforge.net

 

Fritzing

Mit der Software Fritzing können ganz einfach Schaltpläne erstellt werden.

fritzing

URL: fritzing.org

 

Sublime Text

Sublime Text ist ein anspruchsvoller Text-Editor für Quellcode, Markup und Prosa.

sublime

URL: www.sublimetext.com

 

LyX Document Processor

LyX ist ein Textverarbeitungsprogramm mit einer grafischen Benutzeroberfläche für TeX/LaTeX.

lyx

URL: www.lyx.org

 

Gwenview

Gwenview ist ein Bildbetrachter mit einfachen und schnellen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Gwenview

URL: userbase.kde.org/Gwenview

 

PlayOnLinux

PlayOnLinux ist eine grafische Oberfläche für Wine. Es unterstützt bei der Installation, Konfiguration und Deinstallation von Windows-Anwendungen unter Linux.

playonlinux

URL: www.playonlinux.com

 

Vorherige Teile:

Nützliche Linux Software (1)

Nützliche Linux Software (2)

Nützliche Linux Software (3)

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Ubuntu 14.04: DELL Latitude e7440 + E-Port Replicator Docking Station + Dual Monitors

2014-08-22 von admin

Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell! Bitte folgenden Link verwenden.

Nach der Installation von Ubuntu 14.04 LTS werden zwei Monitore unterstützt. Die Bildschirme können entweder als Spiegelung konfiguriert werden, oder als ein großer Desktop über beide Monitore. Eine Nutzung als erweiterter Desktop war nicht möglich. In dem Beitrag https://01.org/linuxgraphics/node/358 gibt es zum Glück eine Lösung dafür.

 

Eckdaten

OS: Ubuntu 14.04 LTS

Hardware: Dell Latitude e7440 (Intel HD Graphics 4400)

Dock: Dell E-Port Replicator Docking Station

Monitore: 1 DVI, 1 DisplayPort

 

Step by Step

1. Download ‚drm-i915-mst-support‘ kernel branch

wget http://cgit.freedesktop.org/%7Eairlied/linux/snapshot/linux-drm-i915-mst-support.tar.gz

2. Entpacken

tar xzvf linux-drm-i915-mst-support.tar.gz

3. In den Ordner wechseln

cd linux-drm-i915-mst-support/

4. Falls make-kpkg nicht vorhanden sein sollte, dann vorher das „kernel-package“ installieren.

sudo make-kpkg -j 4 --initrd --append-to-version=mstsupportkernel kernel-image kernel-headers

5. Danach kommen einige Fragen, einfach alle mit „Ja“ bzw. mit dem Default Wert beantworten.
6. In dem darüber liegendem Verzeichnis sollten sich danach zwei *.deb Dateien befinden.

linux-image-3.15.0-rc8mstsupportkernel_3.15.0-rc8mstsupportkernel-10.00.Custom_amd64.deb
linux-headers-3.15.0-rc8mstsupportkernel_3.15.0-rc8mstsupportkernel-10.00.Custom_amd64.deb

7. Die beiden einfach installieren.

sudo dpkg -i ../linux*mstSupportKernel*.deb

8. Download xserver-xorg-video-intel_2.99.912

wget http://ppa.launchpad.net/xorg-edgers/ppa/ubuntu/pool/main/x/xserver-xorg-video-intel/xserver-xorg-video-intel_2.99.912+git20140710.8587b2ff-0ubuntu0sarvatt%7Etrusty_amd64.deb

9 . Install xserver-xorg-video-intel_2.99.912

sudo dpkg -i xserver-xorg-video-intel-dbg_2.99.912+git20140710.8587b2ff-0ubuntu0sarvatt~trusty_amd64.deb

10. Grub Boot Menü anpassen

sudo add-apt-repository ppa:danielrichter2007/grub-customizer
sudo apt-get update
sudo apt-get install grub-customizer

Grub

11. Neustart

12. Anzeigeeinstellungen anpassen

Anzeige

 

Eine Alternative ist akexrandr, welche ich aber nicht ausprobiert habe.

 

Ubuntu: Rabbitvcs zeigt nach der Installation kein Kontextmenü an

2014-05-28 von admin

Nach der Installation von Rabbitvcs unter Ubuntu 13.04 wurden keine Icons und kein Kontextmenü angezeigt. Folgende Schritte sind für die Installation durchzuführen:

sudo add-apt-repository ppa:rabbitvcs/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install rabbitvcs-nautilus3 

Für Nautilus Version 3.x passt die dritte angegebene Zeile, wer Nautilus in der Version 2.x verwendet, muss folgendes Paket installieren:

sudo apt-get install rabbitvcs-nautilus

Für Nautilus Version 3.x müssen noch folgende Verknüpfungen von Hand durchgeführt werden:

sudo ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so.1.0 /usr/lib/libpython2.7.so.1.0
sudo ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so.1.0 /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so

Danach muss Nautilus neu gestartet werden:

nautilus -q

Jetzt sollte das Kontextmenü und die Icons wieder zu sehen sein.

Folder_svn

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Linux Home Verzeichnis verschlüsseln

2014-04-13 von admin

Eine Möglichkeit der Festplattenverschlüsselung unter Linux ist eCryptfs (Enterprise Cryptographic Filesystem).

Wie funktioniert eCryptfs?

Nach der Verschlüsselung mit dem User-Passwort und einer Passphrase sind die verschlüsselten Daten in dem Verzeichnis:

/home/.ecryptfs/<username>/.Private

zu finden. Die Einstellungen sowie die wrapped Passphrase liegen im Verzeichnis:

/home/.ecryptfs/<username>/.ecryptfs

Auch die Dateinamen sind mit FNEK (filename encryption key) verschlüsselt und somit nicht mehr zu erkennen.

Bei der Verschlüsselung muss eine Passphrase (128 bit AES Schlüssel) eingegeben werden. Diese wird zusammen mit dem User Login-Passwort verschlüsselt („salted“) und vorerst nicht mehr benötigt.

Die Anmeldung erfolgt nur mit dem User-Passwort und das verschlüsselte Home Verzeichnis wird automatisch gemountet. Das Home Verzeichnis sieht aus wie zuvor,

/home/<username>/Meine Daten

nur mit dem Unterschied, dass hier die Dateien aus /home/.ecryptfs/<username>/.Private nach /home/<username>/ gemountet wurden.

Für eine bessere Performence bzw. Datensicherheit werden nur die Dateien im Dateimanager entschlüsselt, auf die aktuell zugegriffen wird. D.h. bei einem Absturz können nur die in Bearbeitung befindlichen Dateien zerstört oder beschädigt werden.

 

Manueller Zugriff

Ein typischer Anwendungsfall wäre, dass der Rechner nicht mehr bootet und auf diesen mit einen bootfähigen USB-Stick oder Live-CD zugegriffen werden muss. Jetzt können die Festplatten zwar gemountet werden, jedoch der Zugriff auf das verschlüsselte Home Verzeichnis bleibt verwehrt (ist ja beabsichtigt). Mit dem Befehl

ecryptfs-recover-private

und der Passphrase kann dann auf das verschlüsselte Home Verzeichnis zugegriffen werden.

 

Installation bei einem bestehenden System

eCryptfs kann unter Debian Derivaten wie folgt installiert werden:

sudo apt-get install ecryptfs-utils

Danach wird ein neuer User mit Administratorenrechten benötigt.

Systemwerkzeuge -> Systemeinstellungen -> Benutzer

Danach auf „Entsperren“ klicken und ein Kontotyp „Systemverwalter“ anlegen und ein Passwort vergeben.

Benutzerverwaltung

Der nächste Schritt ist es, sich abzumelden und unter einem neuen Screen (CTRL + ALT + F1) mit dem eben angelegten User anmelden. Danach wird der eigene User (nicht der Neue) mit folgendem Befehl migriert (der Parameter USER ist durch den eigenen User zu ersetzen).

sudo ecryptfs-migrate-home -u USER

Der Vorgang kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. Einfach warten bis eine Information angezeigt wird und abmelden. Jetzt zurück auf den ursprünglichen Screen (CTRL + ALT + F7) und mit dem eigenen User anmelden. Es öffnet sich nach kurzem Warten ein Popup. Hier muss jetzt die Passphrase eingegeben werden, die unbedingt zu merken ist!

Als letzten Schritt muss nur noch etwas aufgeräumt werden. Hierfür das neue Konto wieder Löschen und unter

/home/<username>.IRGENDWAS

gibt es eine Backup des Home Orderns, welches auch gelöscht werden kann. Der Aufwand mit dem neuen Administrator Account ist notwendig, weil die Daten in dem Home Verzeichnis verschlüsselt werden müssen und dies funktioniert erst, wenn nicht darauf zugegriffen wird.

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Ubuntu: Schriftgrößen ändern

2014-03-22 von admin

Die Default Einstellung der Schriftgrößen bei Ubuntu ist etwas gewöhnungsbedürftig. Um diese Anzupassen kann das Gnome Tweak Tool verwendet werden.

Installation:

sudo apt-get install gnome-tweak-tool

Danach ein Terminal öffnen und mit dem Befehl

gnome-tweak-tool

das Programm starten.

Fontsize

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Ubuntu: Performance steigern

2014-03-21 von admin

Der Daemon Preload läuft im Hintergrund des Systems. Es wird analysiert, welche Programme häufig verwendet werden. Die notwendigen Dateien für die Programme werden in den Arbeitsspeicher geladen und direkt von da ausgeführt, anstatt von der Festplatte. Somit werden die Programmstarts beschleunigt.

Installation von Preaload:

sudo apt-get install preload
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