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Mobilität der Zukunft

2016-05-12 von admin

Die Automobilindustrie befindet sich in Aufruhr. Die automobilen Newcomer Tesla, Google und Co. zeigen den „alten“ Hasen, was mit IT alles möglich ist.
Obwohl es noch Kinderkrankheiten gibt, verfolgt Elon Musk seine Strategie und verändert damit sukzessive die Welt.

Ich möchte an dieser Stelle einige innovative Anforderungen für die Mobilität der Zukunft formulieren. Vielleicht werden einige davon Wirklichkeit.

Autonomes Fahren

Mein größter Wunsch wäre, wenn die Kraftfahrzeuge nicht mit Assistenzsystemen zugeschüttet werden, sondern autonom fahren. Es gibt für mich keine größere Lebenszeitverschwendung, als hinter dem Steuer zu sitzen. Am frühen Morgen, auf dem Weg zu Arbeit würde ich viel lieber meine Zeit damit verbringen, im Auto zu frühstücken oder eine Zeitung zu lesen. Das erspart mir auch jeglichen Stress der durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht wird.

Eigentlich möchte ich im urbanen Raum überhaupt kein Fahrzeug mehr besitzen, sondern über eine Flatrate eine Nutzung von „Mobilität“ einkaufen.

Mit einer App möchte ich zu jeder Zeit ein Fahrzeug zu meinem aktuellen Standort rufen und mich zu meinem Zielort befördern lassen. Das spart auch die elendige Parkplatzsuche und ich könnte direkt vor der Tür ein- und aussteigen, ohne noch 1 Km von meinem Parkplatz zu meinem Ziel laufen zu müssen.

Ein schöner Nebeneffekt ist die massive Einsprung von Parkplatzflächen.

Personalisierung

Über eine App werden meine persönlichen Einstellungen gespeichert. So das, wenn ich in ein Fahrzeug steige, die Sitze sich entsprechend meiner Vorlieben einstellen, mein Lieblingsradiosender automatisch ausgewählt wird, die Lautstärke der Anlage sich konfiguriert und die Innenraumbeleuchtung sich selbständig einstellt.

Ein größeres Display stellt im Fahrzeug eine komfortablere Eingabemöglichkeit zur Verfügung, welches per Touch oder einem anderen Eingabesystem bedient wird.

LKW 2.0

LKWs bewegen sich autonom (ohne Kraftfahrer) und mit gleichbleibender Geschwindigkeit und ausreichendem Sicherheitsabstand über die Autobahnen. Durch digitale Leitsysteme können diese zu Stoßzeiten in Wartezonen umgeleitet werden und der Verkehrsfluss wird positiv beeinflusst. Da keine Lenk- und Ruhezeiten mehr einzuhalten sind, fließt der Verkehr rund um die Uhr.

Infrastruktur 2.0

Aktuelle Automobile werden mit Assistenzsystemen ausgestattet, welche sich am Straßennetz orientieren, welches für den Menschen entwickelt wurde (Fahrbahnmarkierungen, Leitplanken, Beschilderungen, …) und nicht für Computer und deren Sensoren. Es wird die Straße 2.0 geben, welche mit elektronischen Punkten ausgestattet ist und den Fahrzeugen eine leichte Abtastbarkeit ermöglicht, ohne das tausende Sensoren und massiv viele Abhängigkeiten entwickelt werden müssen. Diese Struktur wird zuerst auf Musterstrecken (Autobahnabschnitten) verwirklicht und nach und nach Einzug auf das gesamte Streckennetz nehmen.

 

Abschließend noch eine Anmerkung zu Argumentationen, die mir bei den eben genannten Thesen immer entgegenschlagen.

Ein Fahrzeug ist ein Privileg und symbolisiert den Status oder die Individualität. Es soll beim Einsteigen nicht den Geruch anderer Menschen verstreuen oder gar dreckig sein. Dem stimme ich komplett zu, jedoch ist das eine Individualentscheidung. Und genauso wie Menschen selber fahren möchten, möchte ich eben nicht selbst fahren. Außer vielleicht auf einer Rennstrecke. Es steht jedem frei, sich ein Fahrzeug für den individuellen Gebrauch zu kaufen und damit glücklich zu werden. Bestimmte Strecken in Städten oder Langstrecken auf Autobahnen sind dann eben für diese Klientel nicht nutzbar.

Was auch legitim ist, denn ich kann mit meinem jetzigen Automobil auch nicht auf Schienen fahren. :)

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Next Computer Generation

2015-11-08 von admin

Die Evolution des Computer schreitet rasend schnell voran. Wer einen Blick zurückwirft, erkennt, dass vor nicht allzu langer Zeit, Computer einen ganzes Haus ausfüllten. Wenig später nur noch einen Raum und daraufhin schrumpften sie auf hässlige Blechkisten neben oder unter dem Schreibtisch.

Seit Y2k hat der Eroberungsfeldzug der Laptops Einzug gehalten. Seit einigen Jahren wird eher ein Laptop beschafft, als ein Desktop PC. Herkömmliche PCs werden mittlerweile für nur noch spezielle Aufgaben in Erwägung gezogen.

Auch der Laptop befindet sich auf dem Rückzug. Seit Einführung von Smartphone und Tablet kauft Otto Normalverbraucher eher diese. Was kommt also als Nächstes?

 

Das Smartphone gewinnt immer mehr an Bedeutung und auch an Rechenleistung, wodurch ein konventioneller Laptop leicht ersetzt werden kann. Jedoch gibt es beim Smartphone aktuell noch ein Problem, ein „ordentliches“ Arbeiten ist nur sehr umständlich möglich. Eine Bewerbung oder andere Schreiben auf den Geräten zu tippen ist eine Qual. Dafür wird ein größerer Monitor, eine Tastatur und eine Maus benötigt.

 

Unter der nächsten Generation stelle ich mir eine Kombination von Smartphone und Dockingstation vor, d.h., die Dockingstation erweitert das Smartphone. Auf einem Schreibtisch befindet sich eine Dockingstation von der Größe eines Mousepads nur etwas höher. Auf dieser kann das Smartphone abgelegt werden, wird kabellos geladen und stellt zeitgleich eine Datenverbindung mit der Dockingstation her.

Die Datenverbindung funktioniert nur in einem kleinen Radius um die Dockingstation (Strahlungsvermeidung). An der Dockingkstation werden alle externen Geräte angeschlossen, wie z.B. Monitore, Netzwerkkabel, Tastatur, Soundanlage, Headset, Drucker, … Weiterhin verfügt die Dockingstation aber über eine zusätzliche Grafikkarte, Festplatte, Arbeitsspeicher und eine CPU.

Wenn das Smartphone auf der Dockingstation abgelegt wird, kann die integrierte Hardware einfach verwendet werden, z.B. für Spiele oder Bildbearbeitungsprogramme. Weiterhin erkennt die Software auf dem Smartphone die Dockingstaion und schaltet bei der Darstellung der Benutzeroberfläche auf den Desktopmodus um. Im Desktopmodus erfolgt die Bedienung der Software wie gewohnt (Bspw. Windows, Linux, …).

Wenn ein Anruf eingeht, kann das Smartphone normal genutzt werden. Beim Entfernen von der Dockingstation wird der aktuelle Zustand des Desktops eingefroren und beim Zurücklegen wiederhergestellt.

Durch die Festplatte in der Dockingstation wird eine Home-Cloud bereitgestellt (Backup, etc.). Der Datenaustausch kann natürlich auch mit einer Internet-Cloud erfolgen.

 

Welche Vorteile hätte so ein System:

  • Gewichtsersparnis – Keinen schweren Laptop mehr schleppen.
  • Arbeitsplatzwechsel – Überall wo eine Dockingstation vorhanden ist, kann mit den vorhanden Peripheriegeräten gearbeitet werden.
  • Performance – Bei normaler Nutzung des Smartphones wird nur ein Bruchteil der Performance benötigt. Durch das Andocken können bei performancelastigen Anforderungen diese multipliziert werden.
  • Daten – Wichtige Daten können trotzdem zu Hause auf der Dockingstation aufbewahrt werden. Bei Abhandenkommen des Smartphones sind die persönlichen Daten weiterhin vorhanden.
  • Backup – Synchronisation der Daten von dem Smartphone mit der eigenen Dockingstation Festplatte (Konfigurierbar für den Anwender)
  • Arbeitsplatz – Platzersparnis durch kleinere Smartphone gegenüber den Laptops
  • Verfügbarkeit – Der Computer mit allen für den Anwender wichtigen Daten ist immer dabei und kann an jeder Dockingstation voll verwendet werden.
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Was macht einen guten Arbeitgeber aus?

2014-10-19 von admin

Ein guter Arbeitgeber ist nicht leicht zu finden, die Arbeit soll Spaß machen und die Rahmenbedingungen müssen passen. Die Anforderungen an einen guten Arbeitsplatz sind für jeden Arbeitnehmer sehr unterschiedlich. Die Art der Arbeit und wechselnde Lebensumstände haben einen direkten Einfluss auf die Anforderungen an den eigenen Arbeitsplatz. Die unterschiedlichen und im Einzelfall auch sehr speziellen Anforderungen gleichzeitig zu erfüllen, ist für jeden Arbeitgeber eine Herausforderung.

An dieser Stelle sollen einige Rahmenbedingungen für die Berufsgruppe der Softwareentwickler beschrieben werden. Die Aufzählung ist nicht vollständig und ist für Erweiterungen offen. :)

Arbeitszeiten

Die Anzahl der Wochenstunden ist im Arbeitsvertrag festgelegt. Jedoch besteht die Möglichkeit, die Wochenstunden bei Bedarf und mit entsprechender Vorlaufzeit auf bestimmte Zeit zu reduzieren oder zu erhöhen.

Bspw. 30, 35 oder 40 Stunden pro Woche oder Teilzeit nach der Elternzeit.

Die Arbeitszeit ist nicht an feste Uhrzeiten geknüpft, sondern es existiert eine definierte Kernarbeitszeit, somit können Früh- und Spätaufsteher die Gleitzeit flexibler nutzen. Überstunden werden entweder ausgezahlt oder auf ein Gleitzeitkonto bis zu einer definierten Obergrenze gesammelt und müssen daraufhin abgebummelt werden.

Ein anderer Idealzustand wäre, wenn Arbeitsstunden überhaupt keine Relevanz mehr hätten. D.h., Arbeiten werden zu definierten Zeitpunkten abgeliefert und die Dauer der Abarbeitung ist dabei belanglos. Wenn Mitarbeiter schnell arbeiten, ist der Rest der Wochenarbeitszeit frei, ohne Einbussen beim Gehalt. Dieses Vorgehen erfordert natürlich ein beidseitiges großes Vertrauen. Somit entfällt das komplett „sinnlose Zeit absitzen“, wenn mal etwas weniger los ist.

Neben den normalen Arbeitsaufgaben müssen Freiräume für die kreative Tätigkeiten geschaffen werden.

„Es war einmal ein erschöpfter Holzfäller,
der Zeit und Kraft verschwendete,
weil er mit einer stumpfen Axt einschlug.
Denn, wie er sagte, habe er keine Zeit,
die Schneide zu schärfen.“

A. de Mulle

Sport

Es werden verschiedene Sportangebote bereitgestellt. Die Angebote können im Laufe des Arbeitstages wahrgenommen werden, zählen aber nicht zur Arbeitszeit. Die Finanzierung erfolgt über den Arbeitgeber und wenn möglich, finden die Angebote auf dem Firmengelände statt.

Bspw. Rückenschule, Selbstverteidigung, Mannschaftssportarten

Pausen

Für eine intensive Erholung stehen verschiedene Erholungsräume zur Verfügung.

Bspw. eine Terrasse, Sitzecken, Spielkonsolen, Tischkicker, …

Ernährung

Eine Kantine zur Verpflegung mit einem abwechslungsreichen Menü ist für jeden Mitarbeiter frei zu nutzen. An zentralen Plätzen stehen Getränkeautomaten und Obstkörbe kostenfrei zur Verfügung. Die Mitnahme von Nahrungsmitteln nach Hause ist untersagt.

Schulungen

Weiterbildungen und Fortbildungen werden unterstützt und entsprechende Angebote (innerbetriebliche Notwendigkeiten) werden öffentlich angeboten. Der Arbeitgeber unterstützt auch individuelle Schulungen mit Zeit und Geld.

Arbeitsstätte

Alle Arbeitsplätze sind modern ausgestattet. D.h., es können individuelle Stühle, Pflanzen, bequeme Möbel beschafft werden und Tische sind elektronisch höhenverstellbar. Die Räumlichkeiten können von den Mitarbeitern individuell durch Poster oder Wandtattoos gestaltet werden. Eine gemütliche Atmosphäre ist ausdrücklich erwünscht.

Home Office ist je nach Abstimmung mit einem Teamleiter möglich. Um die Zusammenarbeit nicht zu beeinträchtigen, werden max. zwei Homeoffice Tage je Woche eingeräumt.

Team

Teams müssen sich für ein Projekt finden und die Zusammenstellung sollte nicht generell und für alle Zeiten festgelegt werden. Zur Unterstützung der Teambildung bzw. eines Gemeinschaftsgefühls werden Freizeitunternehmungen, Weihnachtsfeiern und ein Sommerfest angeboten. Die Teilnahme ist freiwillig. Wann und wo eine Veranstaltung stattfindet, wird durch die Arbeitnehmer organisiert. Der Arbeitgeber definiert das Budget und bringt Ideen mit ein.

Kommunikation

Das Unternehmen verfügt über einen öffentlichen Blog. Auf diesem werden allgemeine Informationen in regelmäßigen Abständen kommuniziert. Weiterhin können Auszubildende, Studenten und Mitarbeiter bei Interesse eigene Beiträge veröffentlichen.

Ideen

Es existiert ein Ideenförderprogramm, d.h., Ideen werden eingereicht und durch ein Gremium bewilligt oder abgelehnt. Das Gremium besteht nicht allein aus der Geschäftsleitung und den Vorgensetzen, sondern wird individuell durch die betroffenen Stellen zusammengestellt. Vorschläge müssen vom Ideengeber präsentiert werden. Die Vorteile werden in einer offenen Diskussion mit allen Mitarbeitern diskutiert.

Erfolgreiche Ideen werden durch verschiedenste Belohnungen anerkannt.

Bspw. Sonderurlaub, Geld, Hardware, Anerkennung, …

Einbringung für neue Geschäftsfelder werden diskutiert und unterstützt.

Vergütung

Die Mitarbeiter bekommen abhängig von der Betriebszugehörigkeit eine Gewinnbeteiligung. Eine Altersvorsorge und Vermögenswirksame Leistungen werden ebenfalls gestellt. Provisionen werden zum Beispiel bei der Akquirierung von Neukunden ausgeschüttet.

Strom

Das Aufladen von elektrischen Geräten ist für jeden Mitarbeiter frei verfügbar. Wenn es Mitarbeiter gibt, die den Umweltschutz unterstützen, z.B. durch einen Elektroroller, dann können diese ebenfalls kostenfrei aufgeladen werden.

Software

Die Auswahl des Betriebssystems für den Entwickler ist frei. Notwendige, individuelle Software wird für die Mitarbeiter beschafft.

Ideologie/Führung

Das Betriebsklima ist positiv und Probleme werden auf dem kurzen Dienstweg schnell ausgeräumt. Vorgesetzte und Kollegen sind angehalten, ihre Meinung zu äußern und auch freundliche Worte zu finden. Kostet schließlich kein Geld …

Lob wird nicht ausschließlich durch Prämien anerkannt, sondern auch durch persönliche Worte. Jeder Mitarbeiter erhält ein mal im Jahr ein Mitarbeitergespräch, in dem ein beidseitiges Feedback gegeben wird. Weiterhin können Zielvereinbarungen formuliert werden. Vorgesetzte haben die klare Aufgabe, Steine aus dem Weg zu räumen, damit Angestellte ihre Arbeit zielgerichtet nachgehen können.

Eine pauschale Kontrolle der Arbeitsleistung findet nicht statt.

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Speisekarten der Zukunft

2014-10-14 von admin

Die „analoge“ Speisekarte, wie sie sich in jedem Restaurant befindet, hat ausgedient. Die Speisekarte der Zukunft ist einfach ein Tablet (iPad oder Android) in einem optisch anmutenden Ledereinband, z.B. mit einer Gravur des jeweiligen Etablissement versehen.

Die Zusammenfassung der Vorteile:

  • Die angebotenen Gerichte werden über das Tablet ausgewählt und mit einer Abbildung dargestellt. Dies hat den Vorteil, die Größe der Portion besser einschätzen zu können.
  • Weiterhin werden alle Bestandteile des Gerichtes angezeigt, dies ist besonders hilfreich bei Allergikern.
  • Die Gerichte und die Getränke können direkt auf dem Tablet bestellt werden und nach dem Klick auf den Bestellbutton kommt die Servicekraft erneut zum Tisch und nimmt das Tablet wieder mit.
  • Jeder kennt die Situation, dass einige Angebote auf der Karte nicht mehr angeboten werden. Durch die digitale Karte können an einem zentralen Rechner genau solche Einträge herausgenommen werden (deaktiviert), somit werden diese Gerichte nicht mehr auf dem Tablet angezeigt und die schmerzliche Nachricht, dass genau dieses Gericht heute leider schon aus ist, entfällt.
  • Angebote wie zum Beispiel Tagesgerichte, können prominent auf der Startseite des Tablets platziert werden.
  • Rabattaktionen können gezielt positioniert werden, z.B. 50% Rabatt auf folgende Gerichte. Dadurch werden weniger Nahrungsmittel entsorgt und der wirtschaftliche Verlust in der Küche wird minimiert.
  • Nach der Bestellung erhält der Koch eine Übersicht aller bestellten Gerichte auf einem Monitor und eine Übersicht je Tisch. Der Kommunikationsweg verkürzt sich und wird transparenter für die Küche.
  • Durch die Erfassung von Kennzahlen ist ein besseres Controlling möglich. Zu welchen Zeiten wurde wie oft, welche Gerichte bestellt …
  • Der Papierausdruck ist überflüssig und schont Ressourcen.

Die Nachteile:

  • Die Beschaffung der Tablets und der Software ist nicht preiswert.
  • Die Geräte müssen regelmäßig aufgeladen werden.
  • Weniger persönlicher Kontakt.
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Ladengeschäft der Zukunft

2014-08-03 von admin

Der ein oder andere kennt ihn noch, den Tante-Emma-Laden. Hier konnte der Kunde Waren am Tresen bei der Verkäuferin bestellen und im Anschluss wurde bezahlt. Dieses Modell musste großflächig dem „Supermarkt“ weichen, hier stehen alle Artikel mehr oder weniger ordentlich aufgereiht in Regalen und der Kunde kann nach Belieben seinen Einkaufswagen füllen und muss die Waren an der Kasse bezahlen. Die nächste Evolutionsstufe ist der Verzicht von Menschen an den Kassen, die durch Bezahlautomaten ersetzt werden.

Ein weiterer Weg Produkte zu kaufen, ist über das Internet möglich. Einmal im Shop geklickt und einige Tage später wird die Ware geliefert.

Sowohl das Onlineshoppen als auch die gängigen Einkäufsmärkte in den jetzigen Ausprägungen halte ich für an­ti­quiert. Anhand eines Beispiels soll der Sachverhalt verdeutlicht werden:

Stellen wir uns einen Elektronik-Fachmarkt vor. Jeder Bezug zu namentlich größeren bekannten Ketten ist natürlich rein zufällig. ;)

Es existieren einige Situationen, die dem Kunden den letzten Nerv kosten. Das Geschäft hat bereits geschlossen oder von der Wohnung aus ist dieses nicht mehr rechtzeitig innerhalb der Öffnungszeiten zu erreichen. Das Geschäft ist überfüllt, der Artikel der Wahl nicht vorhanden, die Produkte sind zu teuer und ein freier Parkplatz ist nicht zu finden.

Zusammenfassung der Nachteile:

  • Öffnungszeiten
  • Preise
  • Atmosphäre
  • Parkplätze
  • Produktauswahl

Alle Nachteile lassen sich durch Onlineshoppen umgehen. Es ergeben sich dadurch neue Probleme. Ist der Händler seriös? Kann ich den Artikel problemlos umtauschen? Die Paketlieferung erfolgt meistens, wenn keiner zu Hause ist und die Poststelle hat schon geschlossen. Eine Beratung ist nicht gegeben und die Bewertungen vieler Händler sind teilweise fragwürdig. Die Farben auf den Abbildungen der Produkte sind unter Tageslicht unterschiedlich.

Die Nachteile auf den Punkt gebracht:

  • Sicherheit
  • Umtausch
  • Lieferung
  • Beratung
  • Qualität

Das Ladengeschäft der Zukunft verbindet die Vorteile der beiden Modelle und eliminiert die Nachteile. Der Elektronik-Fachmarkt müsste einem großen Automaten (Bsp. Getränkeautomat, Geldautomaten) entsprechen, welches unter anderem per Drive-in erreichbar ist. Es gibt hier einen Bildschirm wie an einem Bankautomat, wo alle Produkte zur Auswahl stehen. Sind die gewünschten Artikel gewählt, werden diese nach dem Bezahlvorgang (Bspw. EC-Karte) durch eine Öffnungsschleuse automatisch herausgefahren.

Somit können unabhängig von den Öffnungszeiten Waren bezogen werden. Eine Bestellung kann ebenfalls Online erfolgen. Der Kunde kann entscheiden, ob die Waren nach Hause geliefert werden oder zu seinem Elektronik-Fachmarkt. Sobald die Ware im Elektronik-Fachmarkt eintrifft, erhält der Kunde eine E-Mail oder eine SMS und kann die Ware entspannt auf dem Heimweg an der Schleuse abholen.

Der Elektronik-Fachmarkt benötigt nur noch ein Bruchteil der aktuellen Verkaufsfläche, da die Kunden sich Online über alles informieren können. Eine kompetente Beratung kann in einem Showroom durchgeführt werden. Hier wird das entsprechende Produkt von den Beratern aus einer Schleuse entnommen und dem Kunden ausführlich erklärt. Die Öffnungszeiten für diese Beratungen müssen nicht von 8:00 bis 20:00 Uhr sein, da diese nur zu den Stoßzeiten notwendig sind oder zu onlinevereinbarten Uhrzeiten.

 

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Concern App Plattform

2010-02-17 von admin

Hiermit erkläre eich eine Rubrik in meinem Blog für eröffnet.

Ideas

Hier wird es in Zukunft unausgereifte Ideen und Konzepte geben die mir so in den Kopf kommen.

Ich möchte an dieser Stelle eine abgewandelte Idee des App. Stores vorstellen. Die Grundidee ist nicht neu und auch nicht von mir. Aber in der folgenden Kombination habe ich diese noch nirgends gelesen.

Erst einmal aber kurz ein paar Fakten.

Was ist eine App? http://de.wikipedia.org/wiki/App

Was ist ein App Store? http://de.wikipedia.org/wiki/App_Store

Aktueller Trend von Apps?

Aktuell gibt es immer mehr App Stores für die verschiedensten Plattformen. Die Apps halten auch weiter Einzug in die sozialen Netzwerke. Diese Entwicklung wird sich meiner Meinung nach auch weiterhin fortsetzen. Genau aus diesem Grund sollten die Apps auch im Unternehmensumfeld Einzug halten.

Nach dem jetzt der Theorieteil abgeschlossen ist, hier meine Idee.

In großen Firmen und/oder mittelständischen Unternehmen sind Standards in der IT an der Tagesordnung. So auch bei den eingesetzten Softwareprodukten (OS, Officepaketen, usw.).Jedoch haben verschiedne Abteilungen, unterschiedliche Ansprüche an ihr IT-Arbeitsumfeld. Meist gibt es einen Client der die breite Masse der Anwender abdeckt, aber eben nicht alle! Somit ist eine Installation von Hand oder remote unumgänglich. Dadurch kommt es zur dezentralen Verwaltungen von Lizenzen und Installationsdateien. Es können auch Sicherheitslücken geschaffen werden, da Programme nicht im Unternehmensweiten Update Mechanismus eingebunden sind.

Die Idee ist es nun, eine „Concern App Plattform“ aufzubauen. D.h. Alle User in einem Unternehmen werden in einem zentralen Verzeichnis (Bsp. LDAP) gepflegt. Hierüber werden auch die Berechtigungen der Anwender für alle Anwendungen die sie nutzen möchten/sollen/dürfen gepflegt.

Die Anwender können sich ihre Anwendungen über eine Website im Intranet eigenständig installieren.

D.h. ein Anwender geht auf die „Concern App Plattform“, Klickt auf Messsoftware und erhält eine Übersicht von Anwendungen auf die er Rechte besitzt. Mit einem weiteren Klick wird diese dann auf seinem Rechner installiert.

Welche Vorteile ergeben sich daraus?

Der Anwender hat nur die Software die er wirklich benötigt auf seinem Arbeitsplatz installiert.

Die Software wird durch eine zentrale Stelle verwaltet und Lizenzen werden zentral gezählt.

Die Client wird automatisch mit Updates versorgt, da bei der Installation ein Flag gesetzt wird, welche Software installiert wurde.

Welche Nachteile ergeben sich?

Was passiert wenn eine Software nicht installiert werden kann?

Was passiert wenn eine Software deinstalliert wird, aber die „Concern App Plattform“ davon nichts bemerkt, d.h. Datenbestand und Realität weichen voneinander ab?

Welche Erweiterungsmöglichkeiten ergeben sich?

Durch Bildung von Gruppennamen, Bsp. Abteilungsgruppen, können auch Apps zusammengefasst werden. Somit ist es leichter Berechtigungen für neue User zu vergeben, die zu einer Abteilung hinzukommen.

Es gibt hier sicherlich noch einige offene Fragen. Aber die Idee an sich finde ich großartig?

Feedback erwünscht!

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