Kategorie: Management
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Change management

2017-04-07 von admin

Herr Prof. Dr. Peter Kruse spricht über „Change management“ im Unternehmen, wie von einem stabilen Vorgang über eine krisenhafte Störung in einen anderen stabilen Vorgang gewechselt werden kann. Und warum Panta rhei nichts mit „Change management“ zu tun hat. Weiterhin wir der Unterschied zwischen Manager und Unternehmer sehr schön erklärt.

  • Ein Manager optimiert Prozesse. Er sorgt dafür, dass die Funktionsfähigkeit des Systems Profit erzeugt.
  • Ein Unternehmer investiert Energie in Prozesse, deren Erfolg er noch nicht kennt.

 

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Erfolgreicheres Management mit Effekten Know-how (Teil 3)

2017-02-15 von admin

Aus der Reihe „Erfolgreicheres Management“ hier viele weitere interessante Effekte.

Bezeichnung Beschreibung
Clooney-Effekt Der Clooney-Effekt geht auf den gleichnamigen Schauspieler George Clooney zurück. Gutes Aussehen zieht den Erfolg an bzw. unterstützt diesen.
Matthäus-Effekt Der Effekt besagt, Glück und Erfolg reproduzieren sich. Einmal vorhanden, vermehren sie sich nahezu automatisch und exponentiell.
Rezenzeffekt An jüngere Informationen wird sich besser erinnert als ältere. Deswegen sollten wichtigste Aussagen eines Vortrags stets am Ende kommuniziert werden.
Primäreffekt Dem Primäreffekt steht der Rezenzeffekt gegenüber, es wird sich an früher eingehende Information besser erinnert als an später eingehende Information. Es hängt wesentlich von der Situation ab, welcher der beiden Effekte stärker ausgeprägt ist.
Milde-/Strenge-Effekt Dabei handelt es sich um Beurteilungsfehler in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Anspruchsniveau der beurteilenden Person. Dabei neigen einige Personen zu einer milden Beurteilung (bspw. aus Angst), während andere zu Strenge tendieren (bspw. aus eigenem hohen Leistungsniveau die Messlatte für alle anderen sehr hoch ansetzen).
Pygmalion-Effekt Vorweg genommene positive Einschätzungen für eine Person bestätigen sich im Laufe der Zeit (self-fulfilling-prophecy). Die Erwartungen werden in subtiler Weise übermittelt (Lob, Wiederholung, …).
Dunning-Kruger-Effekt Relativ inkompetente Menschen besitzen die Tendenz, ihr eigenes Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.
Peter Pan-Effekt Der Effekt, wenn Männer unangemessene kindliche Verhaltensmuster an den Tag legen.
Benjamin-Franklin-Effekt Wenn wir jemanden bitten, uns einen Gefallen zu tun, werden wir ihm dadurch sympathischer. Wenn wir jemandem helfen, wird uns der Hilfeempfänger sympathischer.
Andorra-Effekt Wenn Menschen Ziele verfolgen, die andere ihnen zuschreiben.

 

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Erfolgreicheres Management mit Effekten Know-how (Teil 2)

2017-01-28 von admin

Aus der Reihe „Erfolgreicheres Management“ hier weitere interessante Effekte.

Bezeichnung Beschreibung
Assimilationseffekt Wird häufig in der Werbung angewendet. Wenn ein Produkt in einer passenden Umgebung präsentiert oder mit bekannten Marken verknüpft wird.
Barnum-Effekt (Forer-Effekt) Menschen besitzen die Neigung, vage und allgemeingültige Aussagen über die eigene Person, als zutreffende Beschreibung zu akzeptieren.
Fischteicheffekt Der Fischteicheffekt ((big-fish-little-pond-effect (BFLPE)) beschreibt ein Phänomen aus der Pädagogik, wenn Schüler in einer Klasse mit leistungsschwächeren Mitschülern eine höhere Lernmotivation entwickeln. Ihre Fähigkeiten fallen dort mehr auf, werden besser bewertet, was sie noch mehr anspornt.
Halo-Effekt Dabei handelt es sich um einen Wahrnehmungsfehler, bei dem einzelne Eigenschaften einer Person so dominant wirken, dass  unbekannte Eigenschaften hinzu gesprochen werden. Bspw. wenn eine Person besonders dick ist, wird diese vor allem über den Körperumfang wahrgenommen und es wird unterstellt, dass diese Person sich schlecht ernährt.
Sunk-Cost Effekt Versunkene Kosten, sind Kosten, die bereits entstanden sind und nicht wieder rückgängig gemacht werden können. Je größer die Kosten und die damit verbundenen Verluste, die bereits erlitten worden sind, desto stärker halten Menschen an den Zielen fest. Jetzt habe ich da schon so viel investiert …
Streisand-Effekt Ist der Versuch, negative Informationen über sich zu entfernen, welches eine Aufmerksamkeit nach sich zieht und das Gegenteil bewirkt.
Zero-Price-Effekt Dabei wird bei einem Angebot etwas gratis dazugegeben. Bspw. wird ab einem bestimmten Bestellwert der Warenversand kostenfrei. Dadurch bestellten viele Kunden mehr als sie eigentlich brauchten, nur um Portokosten zu sparen.
Kleber-Effekt Wenn eine Person früher gute Leistungen erbracht hat, kann sie heute keine schlechte erbringen und umgekehrt.
Projektion Aus Eigenschaften, die wir an uns selbst mögen oder ablehnen entstehen Wahrnehmungsverzerrungen oder Beurteilungsfehler. Menschen, mit denen wir etwas gemeinsam haben werden positiver von uns eingeschätzt.
Hawthorne-Effekt Personen bzw. Gruppen ändern ihr natürliches Verhalten, wenn sie unter Beobachtung stehen.

 

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Erfolgreicheres Management mit Effekten Know-how (Teil 1)

2017-01-21 von admin

In der Fortsetzung der Reihe „Erfolgreicheres Management“ geht es in diesem Teil um Effekte.

Bezeichnung Beschreibung
Aha-Effekt (Heureka-Erlebnis) Der Augenblick, wenn nach langem Grübeln über einen Sachverhalt schließlich die Lösung des Problems erkannt wird.
Ankereffekt Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht das menschliche Gehirn nach Vergleichswerten. Werden keine gefunden, dann reicht zur Not auch ein völlig aus der Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt.
Begründungs-Effekt Menschen reagieren auf Begründungen, beziehungsweise auf das Wort „weil“. Selbst wenn eine Begründung fadenscheinig ist, machen die Leute, was von ihnen zuvor verlangt wurde.
Broken-Windows-Effekt Wenn in einer Straße nur ein Haus mit ein paar zerborstenen Fensterscheiben steht, dann dauert es nicht lange, bis der ganze Wohnblock verfällt.
Butterfly Effect Das Schlagen der Flügel eines einzigen Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auf der anderen Seite des Globus auslösen.
Dutch Admiral  Paradigm Gegenseitiges Loben kann Karrieren beflügeln.
Framing-Effekt Der Framingeffekt zeigt, wie sehr das Umfeld oder die Art, wie uns Informationen präsentiert werden, unsere Entscheidungen beeinflusst.
Kennedy-Effekt Der Effekt beschreibt, wie man mit Charisma zu Macht und Einfluss gelangt.
Rezenzeffekt Menschen erinnern sich an jüngere Informationen besser als an ältere. Deshalb sollten wichtige Aussagen stets am Ende kommen (oder dort noch einmal wiederholt werden).
Akzeptanzresonanz Wer fremde Menschen kennenlernt, sollte diese unbedingt sympathisch finden, dann wirkt man selbst sympathischer.
Hierarchie-Effekt Personen, die in einer Hierarchie höher stehen, werden im Durchschnitt besser bewertet als Mitarbeiter der unteren Hierarchie-Ebenen. Es kann ja nicht sein, dass Minderleister mal befördert worden sind…
Benjamin-Effekt Je kürzer ein Mitarbeiter an einem Arbeitsplatz tätig und je jünger er ist, um so strenger oder milder fällt die Beurteilung aus.
Charley Whoop Effekt Annahmen sind ein menschlicher Filter. Annahmen verändern die Wahrnehmung der Wirklichkeit.

 

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Erfolgreicheres Management mit Gesetzen Know-how

2016-11-07 von admin

Aus der Reihe Erfolgreicheres Management folgt hier der Teil zum Thema: Gesetze.

Bezeichnung Beschreibung
Edwards Gesetz Je näher ein Abgabetermin kommt, je mehr Zeit wird für die Erledigung investiert.
Finagles Gesetz Die Information, die du erlangen möchtest, ist nicht die Information, die du benötigst.
Gossensche Gesetz Der Nutzen eines Produktes nimmt mit zunehmendem Konsum ab.
Hermann-Ebbinghaus-Gesetz Bei geringem Anwachsen des Lernstoffes nimmt die aufgewendete Lernzeit stark zu.
Jostsche Gesetz Im Zweifel behält man das zuerst Gelernte.
Mai’sche Gesetz Mit zunehmender Konzentration auf ein Diskussionsthema steigt das Bedürfnis bei den Anwesenden, auch noch was dazu zu sagen – und sei es nur eine Wiederholung dessen, was schon gesagt wurde.
Murphys Gesetz Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.
Parkinsonsche Gesetze Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht.
Ruskinsche Gesetz Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte.
Saysches Gesetz Jedes Angebot schafft sich seine Nachfrage selbst.
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Erfolgreicheres Management mit Prinzipien Know-how

2016-10-29 von admin

Die Kenntnis der hier dargestellten Prinzipien können sich im Berufsleben und im Alltag als sehr nützlich erweisen. Dabei handelt es sich teilweise um grundsätzliche Prinzipien oder einfach nur um unterhaltsame Begebenheiten. Die Beschreibungen wurden von mir vereinfacht, eine genaue Definition ist bei der jeweiligen Verlinkung zu finden.

Bezeichnung Beschreibung
Kontrastprinzip Durch zwei gleichzeitig eintretende Reize kann es zu einer Manipulation menschlicher Wahrnehmung kommen.
Wenn eine Hand zuerst in kaltes Wasser getaucht wird und daraufhin in heißes, wird das heiße Wasser nur als lauwarm empfunden und es es besteht die Möglichkeit, sich verbrühen.Dem Vorgesetzten eine schlechte Nachricht und eine gute Nachricht zu vermitteln führt dazu, dass die schlechte nur noch halb so schlimm wirkt, die gute allerdings auch.
Peter-Prinzip In einer Hierarchie werden Mitarbeiter solange befördert, bis sie eine Position erreicht haben, auf der sie unfähig sind.
Reziprozitätsprinzip Das Reziprozitätsprinzip erklärt das ungute Bauchgefühl oder das schlechte Gewissen, das man hat, nachdem man beschenkt wurde.

Auf diese Strategie zielen Gratisproben in Supermärkten ab. Somit wird der Kunde in eine Gefälligkeitsfalle gezwungen.

Confirmation Bias Confirmation Bias wird als Bestätigungsfehler übersetzt. Der Mensch besitzt die Neigung, Informationen so auszuwählen und zu verstehen, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen (Schubladendenken).

Dinge werden nur noch selektiv wahrgenommen. Alles andere wird ausgeblendet. Dadurch werden fällt es schwer, die Strategie zu wechseln.

Exzellenz-Formel Dies ist eine Beobachtung aus dem Berufsleben. D.h., erstklassige Chefs scharen erstklassige Leute um sich; zweitklassige Chefs aber nur drittklassige Mitarbeiter.  Kurz: A-Leute ziehen A-Leute, B-Leute ziehen C-Leute.

Wer exzellent ist, fürchtet keine Konkurrenz, sucht aber gleichwertige Inspiration, um noch besser zu werden. Für mittelmäßige Chefs bedeutet jeder erstklassige Mitarbeiter eine Bedrohung.

Feel-good-do-good-Phänomen Motivierte Mitarbeiter sind hilfsbereiter als schlecht gelaunte Kollegen. Je zufriedener ein Mensch ist, desto empathischer ist er und desto mehr färbt das auf sein Umfeld ab.
Holiday Blues Der Holiday Blues (Entlastungsdepression) tritt meist im Urlaub oder an Wochenenden auf. Viele Menschen versuchen nach einer stressigen Woche schnell zu entspannen und hoffen auf einen Blitzerholungseffekt. Dabei bricht das Immunsystem zusammen und sie werden krank.
Warnock’s Dilemma Das Warnock’s Dilemma ist die Fehleinschätzung von vielen Autoren (Blogs, Usenet, Foren, …). Weil keiner auf ihre Texte reagiert und sie davon ausgehen, dass sich deshalb auch keiner dafür interessiert. Das ist ein Trugschluss, womöglich interessiert es die Leser, aber sie konsumieren die Information ausschließlich.
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Managing for Happiness

2016-08-29 von admin

Glückliche Teams sind wesentlich effektiver! Jurgen Appelo zeigt Ideen auf, wie ein System „Managing for Happiness“ umgesetzt werden kann. Es geht darum, die Leidenschaft, welche die Mitarbeiter antreibt und somit das Unternehmen voranbringt, zu aktivieren.

Arbeit muss Spaß machen und der Arbeitsplatz muss ein angenehmer Ort sein. Die Organisation soll dahingehend transformiert werden, dass Mitarbeiter am Montagmorgen gern zur Arbeit kommen und sich am Arbeitsplatz wohl fühlen.

Manager müssen ein System schaffen und managen, in dem es möglich ist, glücklich zu sein! Folgende 12 Schritte zum Glück stellen dabei die Schlüsselelemente dar:

  • Dank
  • Übung
  • Meditieren
  • Geben
  • Ruhen
  • Sozialisieren
  • Helfen
  • Erfahrung
  • Ziele
  • Gesundes Essen
  • Wandern
  • Lächeln

 

Link zum 12 Steps to Happiness Poster.

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