Linux: Synology NAS Laufwerk mounten

2017-01-07 von admin

Um von Linux auf ein NAS von Synology zugreifen zu können, benötigt es ein paar kleinere Handgriffe. Als Voraussetzung muss zuvor im Adminpanel des NAS ein Order eingerichtet, ein User angelegt und diesem Rechte für den Zugriff auf den eben angelegten Ordner eingeräumt werden.

Für den Zugriff auf den Ordner werden unter Linux die CIFS Utils benötigt. CIFS steht für „Common Internet File System“ und stellt eine erweiterte Version von SMB dar. Das SMB/CIFS-Protokoll bietet eine Unterstützung für den Dateiaustausch zwischen verschiedenen Plattformen. Die CIFS Utils enthalten Werkzeuge für die Verwaltung von Netzwerkdateisystemen.

Mit dem Befehl

sudo apt-get install cifs-utils

werden die CIFS Utils installiert.

Mit dem Befehlt „mount“ kann auf eine Ordner auf dem NAS zugegriffen werden.

sudo mount -t cifs -o username=MEINUSER,rw,uid=MEINUSER,gid=MEINUSER 
//diskstation/ORDNER /mnt/synology

Die Werte „MEINUSER“, „ORDNER“ und der Ordner für die Einbindung in das System (/mnt/synology) müssen entsprechend der vorgenommen Konfiguration im Adminpanel des NAS angepasst werden.

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Raspberry PI: Datensicherung erstellen

2016-10-21 von admin

Die Erstellung eines Backups kann eine zeitlich aufwendige Neuinstallation vermeiden und ist deshalb nur zu empfehlen. ;)

Schritt 1: Datensicherung erstellen

dd if=/dev/mmcblk0 bs=1M | gzip -c > /tmp/$(date '+%Y-%m-%d')_image.img

Schritt 2: Datensicherung wiederherstellen

gunzip -c /tmp/2016-10-21_image.img | dd of=/dev/mmcblk0 bs=1M
sync

Alternativ für Windows

Zunächst muss das Tool Win32 Disk Imager in der Binary-Version heruntergeladen und entpackt werden.

win32diskimager

Daraufhin das Feld „Device“ auswählen und das Feld „Image File“ füllen. Jetzt lediglich die Option „Read“ oder „Write“ wählen.

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Linux: Internet über SSH Tunnel

2016-07-16 von admin

Von Zeit zu Zeit kann es nützlich sein, sich nicht direkt über ein offenes WLAN mit dem Internet zu verbinden. Für eine sichere Verbindung kann ein SSH Tunnel verwendet werden. Hierfür wird ein eigener Server im Internet benötigt oder zumindest ein Zugang zu diesem. Mit dem folgenden Befehl wird eine Verbindung zum Server aufgebaut. Der Port 1234 wird am lokalen Gerät gebunden (binding).

ssh user@host -D 1234

Nachdem die Verbindung erfolgreich aufgebaut ist, muss im Browser der Wahl (bspw. Firefox)  im Menü unter „Edit | Preferences | Advanced | Settings …“ die Konfiguration des Proxys vorgenommen werden.

proxy

Daraufhin wird der gesamte Internetverkehr, der über den Browser läuft, über den verschlüsselten SSH Tunnel an den Server geschickt. Dieser wiederum ruft die entsprechenden Webseiten auf und schickt die Inhalte über den Tunnel an den Browser.

 

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Linux: MP3 Datei mit Command Line Tool schneiden

2016-02-14 von admin

Mit dem Programm „mp3cut“ ist es möglich, MP3 Dateien zu bearbeiten. Mit folgendem Befehl kann aus einer MP3 Datei ein Teilstück extrahiert werden:

mp3cut -o AUSGABE.mp3 -t 00:00-13:37 ORIGINAL.mp3
Option Beschreibung
 -o Ausgabedatei
-t Angabe der Startzeit und Endzeit (Beispiel: ab 0 Minuten und 0 Sekunden 00:00 bis 13 Minuten und 37 Sekunden 13:37)

 

Mit den hier aufgeführten Angaben wird aus einer Audiodatei (MP3), beginnend ab Minute null und null Sekunden, 13 Minuten und 37 Sekunden in eine separate Datei exportiert.

 

Installation der Software unter Ubuntu:

sudo apt-get install poc-streamer
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Thunderbird Feiertage in bestehenden Kalender integrieren

2016-02-11 von admin

Gültige Feiertage können z.B. auf der Seite www.ifeiertage.de (.ics-Datei) heruntergeladen werden. Um die Datei in den Thunderbird zu importieren wird im Menü der Punkt „Termine und Aufgaben“ und daraufhin „Importieren“ ausgewählt. Danach den Kalender auswählen und die Feiertage werden importiert.

calimport

Alternativ kann ein zusätzlicher Kalender erstellt und die Feiertage eingebunden werden. Dafür über das Menü „Datei“, „Öffnen“ und „Kalenderdatei…“ auswählen.

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lustige Linux Befehle

2016-01-08 von admin

Einige Befehle unter Linux beinhalten ein paar unterhaltsame Extras. Mit Telnet kann z.B. Star Wars angeschaut werden.

telnet towel.blinkenlights.nl

telnet

Mit dem Befehl rev können Eingaben rückwärts ausgegeben werden.

rev

Mit dem Befehl yes und einem beliebigen Text wird dieser endlos auf der Konsole ausgegeben.

yes

Die Befehlskombination

nice man woman

erzeugt folgende Ausgabe: Kein Handbucheintrag für woman vorhanden

 

Die Befehlskombination

make love

erzeugt folgende Ausgabe: make: *** Keine Regel, um »love« zu erstellen.  Schluss.

 

Zu guter Letzt, kann Linux auch sexy sein:

who | grep -i blonde | talk; cd ; winde; 
talk; touch; unzip; touch: strip; gasp; finger; mount; fsch; more; 
yes; gasp; umount; make clean; sleep;
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Linux: Einzelbilder zu animiertem GIF zusammenfügen

2015-08-04 von admin

Aus einzelnen Grafikdateien kann mittels des Kommandozeilenprogramms „convert“ ein animiertes GIF erstellt werden. Die Umkehrung habe ich bereits in dem Beitrag „Linux: Einzelbilder aus animiertem GIF extrahieren“ beschrieben.

Zunächst wird das Softwarepaket ImageMagick benötigt. Danach steht der Befehl „convert“ zur Verfügung. Als nächstes alle PNG Dateien in einen separaten Ordner ablegen und eine Konsole öffnen. Jetzt folgenden Befehl ausführen:

convert -delay 20 -loop 0 *.png newgif.gif

Daraufhin werden alle PNG Dateien in der Datei „newgif.gif“ zusammengefasst und die GIF Animation ist erstellt.

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Nützliche Linux Software (5)

2015-05-05 von admin

KTurtle

KTurtle ist eine Entwicklungsumgebung für den spielerischen Einstieg in die Programmierung. Ein einfaches Beispiel kann in folgenden Beitrag  „KTurtle – spielend programmieren lernen“ nachvollzogen werden.

turtle

Link: https://edu.kde.org/kturtle/

 

Gpick

Gpick ist ein Tool zum Farben sammeln (color picker) und um Farbpaletten anzulegen.

Gpick

Link: http://www.gpick.org

 

Font Manager

Font Manager ist eine Software zum Betrachten der installierten Schriftarten.

font_manager

Link: https://apps.ubuntu.com/cat/applications/font-manager/

 

Wireshark

Wireshark ist ein Programm zur Analyse von Netzwerk-Kommunikation (Sniffer).

wireshark

Link: https://www.wireshark.org

 

Notepadqq

Notepadqq ist dem Notepad++ Editor nachempfunden.

notepadqq

Link: http://notepadqq.altervista.org

 

Vorherige Teile:

Nützliche Linux Software (1)

Nützliche Linux Software (2)

Nützliche Linux Software (3)

Nützliche Linux Software (4)

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Dateien in Bildern verstecken

2015-04-11 von admin

Einige Bilder enthalten mehr Informationen als auf den ersten Blick ersichtlich.

logo_neu

Um Informationen vor Dritten zu verstecken, kann sich der Steganographie bedient werden. Für die Übertragung der Information wird ein Trägermedium, in dem Beispiel ein Bild, verwendet.

Teil 1: Bildanalyse (geheime Information enttarnen)

Mit dem Befehl „file“ kann unter Linux eine erste Analyse vorgenommen werden.

file logo_neu.jpg

Das Ergebnis hilft noch nicht weiter.
Analyse01
Ein weiteres Analysetool ist die Software binwalk. Zur Installation folgenden Befehl eingeben:

apt-get install binwalk

Danach den Befehl „binwalk“ mit dem Bild ausführen.

binwalk logo_neu.jpg

Daraus ist ersichtlich, dass das Bild eine ZIP-Datei enthält.
Analyse02
 
Zum Extrahieren wird der Befehl „binwalk“ um folgende Parameter erweitert.

binwalk --dd=zip:zip logo_neu.jpg

Daraufhin ist das Bild von der ZIP-Datei getrennt.
Analyse03

Anschließend noch die ZIP-Datei entpacken.

7z x nachricht.jpg.zip

Danach kann die geheime Botschaft angeschaut werden.
Analyse04

Teil 2: Erstellung (geheime Information verstecken)

Der erste Schritt ist, einen Text mit einem beliebigen Grafikprogramm zu erstellen und als Grafik zu speichern. Danach wird die Datei als ZIP-Datei gepackt.

7z a pack.zip bild_mit_nachricht.jpg

Mit dem Befehl „cat“ wird ein weiteres willkürliches Bild und die ZIP-Datei zusammengefügt.

cat logo.jpg pack.zip > neu.jpg

Wenn das Bild „neu.jpg“ betrachtet wird, fällt der getarnte Inhalt nicht auf.

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VirtualBox Festplatte nachträglich vergrößern

2015-03-31 von admin

Mit dem Befehl „vboxmanage“ und dem Parameter „showhdinfo“ können Informationen über ein Image (Bsp. Windows 7) ausgelesen werden.

vboxmanage showhdinfo Windows7.vdi

Bei der Ausgabe wird die aktuelle Kapazität des Images in MBytes angezeigt.

vbox
Mit dem Parameter „modifyhd“ kann die Größe des Images geändert werden, in dem Beispiel auf 40.000 MBytes.

vboxmanage modifyhd Windows7.vdi --resize 40000

Danach muss das Image (Windows 7) neu gestartet werden. Nach erfolgreicher Anmeldung am System das Start Menü wählen, danach  „Systemsteuerung“, dann die „Verwaltung“ öffnen, daraufhin die Computerverwaltung“, als nächstes „Datenspeicher“ und die „Datenträgerverwaltung“ auswählen. Jetzt die Festplatte selektieren und den leeren Speicherplatz dem Speicher hinzufügen.

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Linux: Metadaten aus Fotos auslesen und entfernen

2015-01-02 von admin

In Fotos können weit mehr Informationen schlummern als die eigentlichen Bildinformationen selbst. Bspw. können Daten wie

  • Datum und Uhrzeit
  • Geographische Koordinaten (GPS)
  • Belichtungszeit

enthalten sein. Diese Metadaten werden durch das Exif (Exchangeable Image File Format) definiert. Eine Liste, welche Metadaten (Tags) in einem Bild enthalten sein können, gibt es hier: www.exiv2.org/tags.html

Mit dem Programm ImageMagick ist es unter Linux möglich, Metadaten aus einem Bild auszulesen.

Installation von ImageMagick:

sudo apt-get install imagemagick

Zur Veranschaulichung kann ein Beispielbild unter www.exiv2.org/sample.html runtergeladen werden. Zum Ausprobieren eine Konsole öffnen und folgenden Befehl ausführen:

exiv2 img_1771.jpg

Daraufhin werden einige Metadaten angezeigt.

exif

Für die vollständige Anzeige aller Exif Informationen muss der Befehl erweitert werden:

exiv2 pt img_1771.jpg

Hilfe

Eine Liste aller zur Verfügung stehenden Parameter wird mit „-h“ ausgegeben.

exiv2 -h

Entfernen aller Metadaten

Zum Entfernen aller Metadaten kann folgende Option gewählt werden:

exiv2 rm img_1771.jpg

Danach das Ergebnis mit dem bereits erwähnten Befehl überprüfen. Siehe da, alle Exif Informationen wurden entfernt.

exiv2 pt img_1771.jpg

exif_del

Setzen von einem TAG (Metadaten)

Werte können einfach geändert werden. Das Kameramodell muss dringend angepasst werden. ;)

exiv2 -M"add Exif.Image.Model Wantedlink is watching you!" img_1771.jpg

exif_add

Alternative

Eine Alternative zum Betrachten der Exif Informationen ist „identify“.

identify -verbose img_1771.jpg | grep "exif:"

 

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Partition Datenrettung mit Linux

2014-11-17 von admin

Nach einem Stromausfall war der Zugriff auf die Daten eines NAS Laufwerkes nicht mehr möglich. Nach vergeblichen Reparaturversuchen blieb nur noch der Ausbau der Festplatte.

Mit dem Adapter „Sharkoon DriveLink IDE/SATA zu USB 2.0“ wurde die Festplatte als USB Gerät angeschlossen. Ein mount der Festplatte schlug leider fehl. Das Programm gdisk, welches zum Partitionstabellenerstellen und Manipulieren verwendet werden kann, half bei der ersten Sichtung.

Installation von gdisk:

sudo apt-get install gdisk

Befehl zur Ausgabe der Festplatteninformationen:

gdisk -l /dev/sdb

gdisk

Da noch Partitionen zu erkennen waren, bestand noch Hoffnung. Mit dem Programm testdisk können Festplatten auf vorhandene Partitionen untersucht werden. Testdisk unterstützt dabei so einige Funktionen wie z.B.:

  • Reparatur der Partitionstabelle, Wiederherstellung gelöschter Partitionen
  • Wiederherstellung FAT12/FAT16/FAT32/NTFS boot sector
  • Reparatur FAT Tabellen
  • Wiederherstellung von gelöschten Dateien (FAT, exFAT, NTFS, ext2)

Installation von testdisk:

sudo apt-get install testdisk

Nach der erfolgreichen Installation wurde eine Konsole geöffnet und testdisk aufgerufen.

testdisk

testdisk01

Danach die betroffene Festplatte auswählen und die Option „Analyse“ wählen.

testdisk02

Allen weiteren Anweisungen einfach folgen. Eine ausführlichere Step by Step Anleitung ist hier zu finden www.cgsecurity.org/wiki/TestDisk_Step_By_Step.

 

Nach erfolgreichem Durchlauf von testdisk wurde die Partition wieder erkannt und der Datenzugriff war gewährleistet. :)

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Nützliche Linux Software (4)

2014-11-02 von admin

GSmartControl

GSmartControl ist eine grafische Benutzeroberfläche für smartctl. Dies wiederum ist ein Werkzeug für die Abfrage und die Steuerung von SMART (Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology) Daten auf Festplatten. Es ermöglicht SMART-Daten des Laufwerks zu überprüfen, um die Gesundheit zu bestimmen, sowie verschiedene Tests durchzuführen.

GSmartControl

URL: gsmartcontrol.sourceforge.net

 

Fritzing

Mit der Software Fritzing können ganz einfach Schaltpläne erstellt werden.

fritzing

URL: fritzing.org

 

Sublime Text

Sublime Text ist ein anspruchsvoller Text-Editor für Quellcode, Markup und Prosa.

sublime

URL: www.sublimetext.com

 

LyX Document Processor

LyX ist ein Textverarbeitungsprogramm mit einer grafischen Benutzeroberfläche für TeX/LaTeX.

lyx

URL: www.lyx.org

 

Gwenview

Gwenview ist ein Bildbetrachter mit einfachen und schnellen Bearbeitungsmöglichkeiten.

Gwenview

URL: userbase.kde.org/Gwenview

 

PlayOnLinux

PlayOnLinux ist eine grafische Oberfläche für Wine. Es unterstützt bei der Installation, Konfiguration und Deinstallation von Windows-Anwendungen unter Linux.

playonlinux

URL: www.playonlinux.com

 

Vorherige Teile:

Nützliche Linux Software (1)

Nützliche Linux Software (2)

Nützliche Linux Software (3)

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Ubuntu: Rabbitvcs zeigt nach der Installation kein Kontextmenü an

2014-05-28 von admin

Nach der Installation von Rabbitvcs unter Ubuntu 13.04 wurden keine Icons und kein Kontextmenü angezeigt. Folgende Schritte sind für die Installation durchzuführen:

sudo add-apt-repository ppa:rabbitvcs/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install rabbitvcs-nautilus3 

Für Nautilus Version 3.x passt die dritte angegebene Zeile, wer Nautilus in der Version 2.x verwendet, muss folgendes Paket installieren:

sudo apt-get install rabbitvcs-nautilus

Für Nautilus Version 3.x müssen noch folgende Verknüpfungen von Hand durchgeführt werden:

sudo ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so.1.0 
/usr/lib/libpython2.7.so.1.0
sudo ln -s /usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so.1.0 
/usr/lib/x86_64-linux-gnu/libpython2.7.so

Danach muss Nautilus neu gestartet werden:

nautilus -q

Jetzt sollte das Kontextmenü und die Icons wieder zu sehen sein.

Folder_svn

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