Rezension: Meine Marke

2016-05-16 von Mario

meine_marke

Autor: Hermann H. Wala

Taschenbuch: 304 Seiten

Verlag: Redline Verlag; Auflage: 7. Auflage (1. Oktober 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 386881518X

ISBN-13: 978-3868815184

Wer Marketingkonzepte sucht, die „schneller“, „höher“ und „weiter“ vermitteln, wird in diesem Buch nicht fündig. Durch einen flüssigen und leicht euphorischen Schreibstil erhält der Leser ein positives Gefühl. Es werden Beispiele bekannter Marken Tops sowie Flops vorgestellt und die zugrundeliegenden Muster verdeutlicht. In den Kapiteln:

  1. Das Social Web – Neue Realitäten für das Beziehungsgeflecht Mensch, Marke und Medium
  2. Die netten Schleckers von nebenan oder: Marken gestern, Marken heute
  3. Die Strahlkraft starker Marken von heute oder: Was Apple, Google & Co. anders machen
  4. Selbstverantwortung: Handeln statt reagieren
  5. Werte: Position beziehen
  6. Emotionen: Gefühle wecken
  7. Geschichte(n): Sich unvergesslich machen
  8. Vertrauen: Der Anfang von allem
  9. Dynamik: Stillstand = Rückschritt
  10. Positionierung: Erfolgreich anders als alle anderen
  11. 7 Tools zur Schaffung einer WIR-MARKE

werden verschiedene Aspekte näher beleuchtet.

Am Ende eines Kapitels wird der Inhalt kurz zusammengefasst und eine bekannte Person wird interviewt. Dadurch wird das eben Gelesene in eine kleine Geschichte verpackt und der Inhalt manifestiert sich zunehmend. Am Ende des Buches befindet sich eine Auflistung von Tools, welche zur Generierung von starken Marken verwendet werden können.

 

Wertung: absolut lesenswert

Kategorie: Bücher Schlagwörter: ,

Zitate Nr. 285

2016-05-13 von Mario

Once a new technology rolls over you, if you’re not part of the steamroller, you’re part of the road.

von Stewart Brand

Kategorie: Zitate Schlagwörter:

Mobilität der Zukunft

2016-05-12 von Mario

Die Automobilindustrie befindet sich in Aufruhr. Die automobilen Newcomer Tesla, Google und Co. zeigen den „alten“ Hasen, was mit IT alles möglich ist.
Obwohl es noch Kinderkrankheiten gibt, verfolgt Elon Musk seine Strategie und verändert damit sukzessive die Welt.

Ich möchte an dieser Stelle einige innovative Anforderungen für die Mobilität der Zukunft formulieren. Vielleicht werden einige davon Wirklichkeit.

Autonomes Fahren

Mein größter Wunsch wäre, wenn die Kraftfahrzeuge nicht mit Assistenzsystemen zugeschüttet werden, sondern autonom fahren. Es gibt für mich keine größere Lebenszeitverschwendung, als hinter dem Steuer zu sitzen. Am frühen Morgen, auf dem Weg zu Arbeit würde ich viel lieber meine Zeit damit verbringen, im Auto zu frühstücken oder eine Zeitung zu lesen. Das erspart mir auch jeglichen Stress der durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht wird.

Eigentlich möchte ich im urbanen Raum überhaupt kein Fahrzeug mehr besitzen, sondern über eine Flatrate eine Nutzung von „Mobilität“ einkaufen.

Mit einer App möchte ich zu jeder Zeit ein Fahrzeug zu meinem aktuellen Standort rufen und mich zu meinem Zielort befördern lassen. Das spart auch die elendige Parkplatzsuche und ich könnte direkt vor der Tür ein- und aussteigen, ohne noch 1 Km von meinem Parkplatz zu meinem Ziel laufen zu müssen.

Ein schöner Nebeneffekt ist die massive Einsprung von Parkplatzflächen.

Personalisierung

Über eine App werden meine persönlichen Einstellungen gespeichert. So das, wenn ich in ein Fahrzeug steige, die Sitze sich entsprechend meiner Vorlieben einstellen, mein Lieblingsradiosender automatisch ausgewählt wird, die Lautstärke der Anlage sich konfiguriert und die Innenraumbeleuchtung sich selbständig einstellt.

Ein größeres Display stellt im Fahrzeug eine komfortablere Eingabemöglichkeit zur Verfügung, welches per Touch oder einem anderen Eingabesystem bedient wird.

LKW 2.0

LKWs bewegen sich autonom (ohne Kraftfahrer) und mit gleichbleibender Geschwindigkeit und ausreichendem Sicherheitsabstand über die Autobahnen. Durch digitale Leitsysteme können diese zu Stoßzeiten in Wartezonen umgeleitet werden und der Verkehrsfluss wird positiv beeinflusst. Da keine Lenk- und Ruhezeiten mehr einzuhalten sind, fließt der Verkehr rund um die Uhr.

Infrastruktur 2.0

Aktuelle Automobile werden mit Assistenzsystemen ausgestattet, welche sich am Straßennetz orientieren, welches für den Menschen entwickelt wurde (Fahrbahnmarkierungen, Leitplanken, Beschilderungen, …) und nicht für Computer und deren Sensoren. Es wird die Straße 2.0 geben, welche mit elektronischen Punkten ausgestattet ist und den Fahrzeugen eine leichte Abtastbarkeit ermöglicht, ohne das tausende Sensoren und massiv viele Abhängigkeiten entwickelt werden müssen. Diese Struktur wird zuerst auf Musterstrecken (Autobahnabschnitten) verwirklicht und nach und nach Einzug auf das gesamte Streckennetz nehmen.

 

Abschließend noch eine Anmerkung zu Argumentationen, die mir bei den eben genannten Thesen immer entgegenschlagen.

Ein Fahrzeug ist ein Privileg und symbolisiert den Status oder die Individualität. Es soll beim Einsteigen nicht den Geruch anderer Menschen verstreuen oder gar dreckig sein. Dem stimme ich komplett zu, jedoch ist das eine Individualentscheidung. Und genauso wie Menschen selber fahren möchten, möchte ich eben nicht selbst fahren. Außer vielleicht auf einer Rennstrecke. Es steht jedem frei, sich ein Fahrzeug für den individuellen Gebrauch zu kaufen und damit glücklich zu werden. Bestimmte Strecken in Städten oder Langstrecken auf Autobahnen sind dann eben für diese Klientel nicht nutzbar.

Was auch legitim ist, denn ich kann mit meinem jetzigen Automobil auch nicht auf Schienen fahren. :)

Kategorie: Ideen Schlagwörter:

Zitate Nr. 284

2016-05-08 von Mario

Wenn das die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück.

von unbekannt

Kategorie: Zitate Schlagwörter:

Ubuntu: activate scrollbar buttons

2016-05-07 von Mario

Mit dem Theme „Ambiance“ besitzen die Scrollbalken standartmäßig keine Buttons am oberen und unteren Ende der Leiste. Um diese zu aktivieren, kann in der Datei

/usr/share/themes/Ambiance/gtk-3.0/gtk-main.css

der folgende Eintrag ergänzt werden:

.scrollbar {
  -GtkScrollbar-has-backward-stepper: true;
  -GtkScrollbar-has-forward-stepper: true;
}

Darauf muss sich erneut angemeldet werden und die Änderung wird wirksam.

Kategorie: IT Schlagwörter: ,

Zitate Nr. 283

2016-05-05 von Mario

Wer mit Bananen zahlt, darf sich nicht wundern, wenn er nur Affen bekommt.

von unbekannt

Kategorie: Zitate Schlagwörter:

Rezension: Food Crash

2016-04-30 von Mario

food

Autor: Felix zu Löwenstein

Taschenbuch: 320 Seiten

Verlag: Pattloch (12. September 2011)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3629023002

ISBN-13: 978-3629023001

Während des Lesens kann einem der Hunger ganz schnell vergehen. Die gut zu lesenden Darstellungen der industriellen Tierhaltung oder die Beschreibung der Auswirkungen von Düngemitteln ist erschreckend. Die Inhalte werden durch viele Fakten und Details untermauert. Leicht verdaulich ist diese Lektüre allerdings nicht. In den Kapiteln:

  1. Vom Kleinen ins Große – Wie uns das Hungerproblem eingeholt hat
  2. Welthunger, Welternährung
  3. Hunger auf der Welt: Geht’s wirklich nur um die Produktionsmenge?
  4. Der Konflikt: Intensive, chemiebasierte Landwitschaft versus Ökolandbau
  5. Der neue Weg: Ökologische Intensivierung
  6. Was tun?
  7. Danksagung und ein Schlusswort
  8. Anhang

werden die Themen dargelegt. Was mich sehr freut, dass hier nicht nur kritisiert wird, sondern am Ende auch realisierbare Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

 

Wertung: lesenswert

Kategorie: Bücher Schlagwörter: ,

Zitate Nr. 280

2016-04-14 von Mario

Es gibt nichts außerhalb von dir, dass dich dazu bemächtigt, stärker, reicher, schneller oder klüger zu werden. Alles ist in dir. Alles existiert. Suche nichts außerhalb von dir selbst.

von Miyamoto Musashi

Kategorie: Zitate Schlagwörter:

Digital x.0? Spielerisch Arbeiten? Reiche werden noch reicher?

2016-04-11 von Mario

Ein paar essentielle Lese-Empfehlungen, damit die Kopfinnereien wieder in Bewegung kommen.

 

Digitalisierung? Müssen wir wohl bald einführen!

Ein Artikel von Gunter Dueck. Warum Prozesse und Standardsoftware nicht die Lösung sind.

Link zum Artikel: merton-magazin.de

 

Die meisten Mitarbeiter spielen nur Arbeit

Meetingexplosionen, Excellistenberge, Powerpointschlachten – und die eigentliche Arbeit bleibt liegen.

Link zum Artikel: sueddeutsche.de/karriere/job-die-meisten-mitarbeiter-spielen-nur-arbeit

 

Die Anstalt vom 5. April 2016
Wir schreiben das Jahr 11 nach Merkel. In HerWood Forest, einst von der sozialen Marktwirtschaft regiert, herrschte seit Jahren schon erbarmungslos die schwarze Null. Die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer mehr.

Und so gaben viele Menschen ihre Stimme einer alternativen Partei, die… die Reichen noch reicher und die Armen noch ärmer machen wollte – aber dafür die Armen, die nicht von hier waren, immerhin SO Scheiße behandeln wollte, dass sich die Armen, die von hier waren, nicht mehr ganz so arm fühlten. Nur ein Mann hörte nicht auf, den Reichen zu nehmen und den Armen zu geben.

Link zum Artikel: www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2678346/Die-Anstalt-vom-5.-April-2016

 

Kategorie: Allgemein Schlagwörter:

Rezension: Das Objekt

2016-03-27 von Mario

objekt

Autor: Constantin Gillies

Taschenbuch: 384 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag (16. März 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3442481325

ISBN-13: 978-3442481323

Der Computerforensiker Schröder und seine Kollegin Harriet werden zu einem Tatort gerufen und analysieren den Computer des Opfers. Sie retten zahlreiche Bilder des Mondes, die das Opfer für die NASA restaurierte. Eines der Bilder fehlt und nach weiteren Recherchen geraten Sie selbst in das Visier der Täter.

Wie von dem Autor Constantin Gillies aus den Büchern „Extraleben“ , „Endboss“ und „Der Bug“ gewohnt, gibt es jede Menge 80er Jahre Retro-Anspielungen. Der Krimi für Nerds findet zwar einen Ausgang, jedoch endet dieser mit einem Cliffhanger. Die Spannung steigt im Laufe der Geschichte stetig an.

 

Wertung: gut

Kategorie: Bücher Schlagwörter: ,