MySQL – Speicherplatz optimieren

2017-08-27 von admin

Um den Speicherverbrauch einer MySQL Datenbank zu optimieren, kann das Tool mysqlcheck verwendet werden. Um einen Vorher-Nachher-Vergleich durchführen zu können, sollte vor einer Optimierung ein Blick auf den Verbrauch des Speicherplatzes der einzelnen Schemata durchgeführt werden.

 

Schritt 1: Anmelden am Datenbankserver

Mit dem Befehl „mysql“ an der Datenbank anmelden und danach das Passwort eingeben.

mysql -u username -p

 

Schritt 2: Übersicht Speicherverbrauch je Schema/Tabelle

Wenn für die Anmeldung der User „root“ verwendet wird, dann kann mit folgender SQL-Abfrage eine Auflistung aller Datenbanken und deren Speicherverbrauch abgerufen werden:

SELECT table_schema AS "Datenbank",
ROUND(SUM(data_length + index_length) / 1024 / 1024, 2) AS "Size (MB)"
FROM information_schema.tables
GROUP BY table_schema
ORDER BY table_schema;

Um einen detaillierten Blick auf einzelne Tabellen zu erhalten, wird eine weitere Abfrage benötigt. Dabei wird der jeweilige Tabellenname und der Speicherverbrauch dargestellt. In der WHERE-Klausel muss dafür der Schemaname (schema_name) angegeben werden.

SELECT table_name AS "Tabelle",
ROUND(((data_length + index_length) / 1024 / 1024), 2) AS "Size (MB)"
FROM information_schema.tables
WHERE table_schema = "schema_name"
ORDER BY (data_length + index_length) DESC;

 

Schritt 3: Speicherverbrauch optimieren

Falls der mysql Client noch geöffnet sein sollte, einfach mit „STRG + C“ beenden, um auf die Konsole zu kommen.

Jetzt kann mit dem Befehl „mysqlcheck“ der Speicherplatz der Tabellen optimiert werden:

mysqlcheck -u username -p --optimize --databases meinSchemaname

Danach einfach den Schritt 1 und 2 wiederholen, um den Erfolg zu begutachten. Es ist auch möglich, alle Schemata gleichzeitig zu optimieren, hierfür muss nur der Parameter „–databases“ mit „–all-databases“ ausgetauscht werden und der Wert „meinSchemaname“ entfällt.

 

Weiterführender Link:

MySQL Dokumentation: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.5/en/mysqlcheck.html

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Linux – information gathering (part 3)

2017-08-23 von admin

This is the third part of Linux – information gathering.

Log files

In log files you can found useful information, just take a short look at the files in the following directory:

ls -alh /var/log

A detailed explanation can be found here:

 

File System

The command „df“ reports file system disk space usage.

df -h

With the „mount“ command, you can check if there are any attached drives.

mount

Check if there are unused file systems.

cat /etc/fstab

Exploiting

The command „find“ will help to find installed development tools. With these tools, it is possible to exploit the current maschine.

find / -name python*

You can also search for „perl*“ or „gcc*“.

The following programms „wget“, „nc“, „ftp“ and „curl“ can help to transfer software to a maschine. You can find the software in the following way:

find / -name wget

 

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Linux – information gathering (part 1)

Linux – information gathering (part 2)

Linux – information gathering (part 3)

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Fotografen mit Blitzlichtern

2017-08-19 von admin

Die bestehende Modellbahnanlage wurde um ein Tribünen-Modul erweitert. Auf der Tribüne befinden sich 16 Fotografen, welche Fotos schießen. Für die Blitzlichter wurden weiße und gelbe SMD-LEDs verwendet.

 

Schaltplan

Der Schaltplan wurde mit der Software Fritzing erstellt.

 

Verkabelung

Die Unterseite des Moduls ist hier zu sehen.

Durch das Verändern der Spannung kann die Geschwindigkeit der Blitzlichter beeinflusst werden. Bei einer Spannung von 10V erscheint das Blitzen relativ langsam, erhöht man die Spannung auf bis zu 18V, wird das Blitzen schneller.

 

Danke E. Wolf für den Gastbeitrag.

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Linux – information gathering (part 2)

2017-07-27 von admin

This is the secound part of Linux – information gathering.

Peripheral Devices

With the following commands, you get information about peripheral devices. The command „lsusb“ lists all USB devices.

lsusb -l

The command „lspci“ lists all PCI devices.

lspci -l

The command „lpstat“ lists all printer devices.

lpstat -a

Users Information

To find out who you are, you can use „id“. That command prints real and effective user and group IDs.

id

The „who“ command shows who is logged on.

who

Indicates who is logged on the system and what he is doing.

w

With „last“ you can get a list of the last logged-in users.

last

Take a look in the home directories, if you have access to them.

ls -al /root/
ls -al /home/

In this home folders can more user information be found.

cat ~/.bashrc
cat ~/.profile

Some interesting mail information can be found in the following folders:

cat /var/mail/root
cat /var/spool/mail/root

Information about user rights can be found in the following configuration files.

cat /etc/passwd
cat /etc/sudoers
cat /etc/group
cat /etc/shadow

Private Key Information

The private keys can be found in the following folders:

ls ~/.ssh/*
ls /etc/ssh/*

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Linux – information gathering (part 1)

Linux – information gathering (part 2)

Linux – information gathering (part 3)

 

Thx @Programming Wolf

Kategorie: IT Schlagwörter:

Ubuntu: Simple Screen Recorder installieren

2017-07-24 von admin

Die Software Simple Screen Recorder wird leider in den Paketquellen von Ubuntu nicht zur Verfügung gestellt. Hier eine kurze Anleitung, wie das Programm installiert werden kann:

Schritt 1: Paketquelle hinzufügen

Mit dem Befehl „add-apt-repository“ und den entsprechenden Parametern wird eine weitere Paketquelle dem System hinzugefügt.

sudo add-apt-repository ppa:maarten-baert/simplescreenrecorder

Schritt 2: Alle Paketquellen aktualisieren

Danach ein Update der Paketquellen durchführen.

sudo apt-get update

Schritt 3: Installation von Simple Screen Recorder

Die Software installieren:

sudo apt-get install simplescreenrecorder simplescreenrecorder-lib

Um 32bit OpenGL Anwendungen auf einem 64bit System aufzunehmen, wird noch folgende Bibliothek benötigt:

sudo apt-get install simplescreenrecorder-lib:i386
Kategorie: IT

Eigenbau Mallet Lok BR 96

2017-07-09 von admin

Bei diesem Eigenbau handelt es sich um eine Mallet Lok der Baureihe 96. Die Lokomotiven wurden speziell für Steilstrecken der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B.) entwickelt. Steigungen von 25% konnten von einer Mallet Lok mit bis zu 25 km/h und 465 t überwunden werden. Bei leichten Zügen war eine Geschwindigkeit bis zu 40 km/h möglich. Im Zeitraum von 1913 bis 1914 wurden verschiedene Versionen der Lok gebaut.

Für den Eigenbau wurde der Antrieb einer BR 81 zu einem Drehgestell umgebaut.

Von der BR 81 wurden noch weitere Teile, wie Führerhaus, Luftpumpe, Speisepumpe und Kesseltür verwendet.

Der Rohbau ohne Farbgebung stellt sich wie folgt dar:

Bei dem Eigenbau handelt es sich um die Version einer blauen Länderbahn der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn.

Linux – Boot Prozess

2017-06-16 von admin

Vom Einschalten eines PCs bis zur Anmeldung werden verschiedene Phasen durchlaufen. Der Ablauf bei einem Linux Betriebssystem kann wie folgt unterteilt werden:

BIOS/UEFI

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird zwischen den beiden Begriffen BIOS und UEFI kaum unterschieden, bzw., es wird meist der Begriff BIOS verwendet. Vereinfacht ausgedrückt, gibt es eine Software auf einem Chip, die nach dem Starten des Rechners angesprochen wird. Diese kann entweder das BIOS oder das UEFI sein.

BIOS UEFI
Basic Input/Output System Unified Extensible Firmware Interface

 

Die Unterscheidung soll nicht Bestandteil des Beitrags sein, kann aber auf den verlinkten Seiten nachgelesen werden. ;)

 

MBR (Master Boot Record)

Der MBR befindet sich im ersten Sektor eines bootfähigen Speichermediums (Festplatte, CD, USB, …). Die Größe des MBR beträgt 512 bytes. Im MBR befinden sich Informationen zum Bootloader, welcher daraufhin geladen und ausgeführt wird.

Der MBR ist meist unter „/dev/hda“ oder „/dev/sda“ zu finden.

 

Bootloader

Für den Einsatz eines Bootloader kann zwischen verschiedenen Programmen ausgewählt werden. Unter Linux ist der Einsatz von Grub (Grand Unified Bootloader) oder dem Vorgänger LILO (Linux Loader) sehr verbreitet.

Wird Grub verwendet, gibt es die Möglichkeit, über ein Menü (/boot/grub) den gewünschten Kernel auszuwählen. Wird keine Auswahl getroffen, wird nach einigen Sekunden die „default“ Einstellung gestartet. Grub lädt daraufhin den konfigurierten Kernel und startet diesen. Der Bootloader übergibt die Steuerung anschließend an das eigentliche Betriebssystem, in diesem Fall an den Linux-Kernel.

Die Einstellungen von Grub können in der Konfigurationsdatei unter „/etc/default/grub“ angepasst werden.

 

Kernel

Der Kernel in Linux steuert alle Betriebssystemprozesse wie Speicherverwaltung, Aufgabenplanung, Input/Output, Interprozesskommunikation und die Gesamtsystemsteuerung. Der Kernel führt die Initialisierung des ersten Prozesses in „/sbin/init“ aus.

Die Durchführung erfolgt in zwei Phasen:

Phase 1: Kernel loading stage

Es wird ein Image File geladen, welcher komprimiert vorliegt (/usr/src). Daraufhin wird das Image dekomprimiert und die Hardware Einstellungen werden festgelegt.

Phase 2: Kernel startup stage

Der Kernel führt den Init-Prozess aus.

 

INIT

Init ist der erste Prozess, welcher gestartet wird. Er besitzt immer die ID 1. Der Init-Prozess startet alle anderen Prozesse. Er ist für die ordnungsgemäße Initialisierung des Systems verantwortlich. Je nachdem, welches Linux verwendet wird, liegt die Konfigurationsdatei unter „/etc/inittab“ oder im Ordner „/etc/init/“.

Diese Datei legt fest, welche Dienste und Daemons in den einzelnen Runlevels verfügbar sind. Auch hier gibt es Alternativen zu „init„, sehr verbreitet ist Upstart oder Systemd.

 

Runlevel

Abhängig von der Standardeinstellung eines „Runlevel“ werden verschiedene Programme aus den folgenden Ordnern ausgeführt:

Runlevel Beschreibung Pfad
0 halt the system /etc/rc.d/rc0.d/
1 single user mode (minimal services) /etc/rc.d/rc1.d/
2 local multi-user mode /etc/rc.d/rc2.d/
3 full multi-user mode /etc/rc.d/rc3.d/
4 unused /etc/rc.d/rc4.d/
5 Identisch mit Level 3, meist mit grafischer Oberfläche /etc/rc.d/rc5.d/
6 reboot the system /etc/rc.d/rc6.d/

 

Beim Systemstart werden alle Runlevel durchlaufen (außer 0). Der Start ist abgeschlossen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.

 

Weitere Informationen

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