Linux – information gathering (part 2)

2017-07-27 von admin

This is the secound part of Linux – information gathering.

Peripheral Devices

With the following commands, you get information about peripheral devices. The command „lsusb“ lists all USB devices.

lsusb -l

The command „lspci“ lists all PCI devices.

lspci -l

The command „lpstat“ lists all printer devices.

lpstat -a

Users Information

To find out who you are, you can use „id“. That command prints real and effective user and group IDs.

id

The „who“ command shows who is logged on.

who

Indicates who is logged on the system and what he is doing.

w

With „last“ you can get a list of the last logged-in users.

last

Take a look in the home directories, if you have access to them.

ls -al /root/
ls -al /home/

In this home folders can more user information be found.

cat ~/.bashrc
cat ~/.profile

Some interesting mail information can be found in the following folders:

cat /var/mail/root
cat /var/spool/mail/root

Information about user rights can be found in the following configuration files.

cat /etc/passwd
cat /etc/sudoers
cat /etc/group
cat /etc/shadow

Private Key Information

The private keys can be found in the following folders:

ls ~/.ssh/*
ls /etc/ssh/*

Previous parts

Linux – information gathering (part 1)

 

Thx @Programming Wolf

Kategorie: IT Schlagwörter:

Ubuntu: Simple Screen Recorder installieren

2017-07-24 von admin

Die Software Simple Screen Recorder wird leider in den Paketquellen von Ubuntu nicht zur Verfügung gestellt. Hier eine kurze Anleitung, wie das Programm installiert werden kann:

Schritt 1: Paketquelle hinzufügen

Mit dem Befehl „add-apt-repository“ und den entsprechenden Parametern wird eine weitere Paketquelle dem System hinzugefügt.

sudo add-apt-repository ppa:maarten-baert/simplescreenrecorder

Schritt 2: Alle Paketquellen aktualisieren

Danach ein Update der Paketquellen durchführen.

sudo apt-get update

Schritt 3: Installation von Simple Screen Recorder

Die Software installieren:

sudo apt-get install simplescreenrecorder simplescreenrecorder-lib

Um 32bit OpenGL Anwendungen auf einem 64bit System aufzunehmen, wird noch folgende Bibliothek benötigt:

sudo apt-get install simplescreenrecorder-lib:i386
Kategorie: IT

Eigenbau Mallet Lok BR 96

2017-07-09 von admin

Bei diesem Eigenbau handelt es sich um eine Mallet Lok der Baureihe 96. Die Lokomotiven wurden speziell für Steilstrecken der Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen (K.Bay.Sts.B.) entwickelt. Steigungen von 25% konnten von einer Mallet Lok mit bis zu 25 km/h und 465 t überwunden werden. Bei leichten Zügen war eine Geschwindigkeit bis zu 40 km/h möglich. Im Zeitraum von 1913 bis 1914 wurden verschiedene Versionen der Lok gebaut.

Für den Eigenbau wurde der Antrieb einer BR 81 zu einem Drehgestell umgebaut.

Von der BR 81 wurden noch weitere Teile, wie Führerhaus, Luftpumpe, Speisepumpe und Kesseltür verwendet.

Der Rohbau ohne Farbgebung stellt sich wie folgt dar:

Bei dem Eigenbau handelt es sich um die Version einer blauen Länderbahn der Königlich Bayerischen Staatseisenbahn.

Linux – Boot Prozess

2017-06-16 von admin

Vom Einschalten eines PCs bis zur Anmeldung werden verschiedene Phasen durchlaufen. Der Ablauf bei einem Linux Betriebssystem kann wie folgt unterteilt werden:

BIOS/UEFI

Im alltäglichen Sprachgebrauch wird zwischen den beiden Begriffen BIOS und UEFI kaum unterschieden, bzw., es wird meist der Begriff BIOS verwendet. Vereinfacht ausgedrückt, gibt es eine Software auf einem Chip, die nach dem Starten des Rechners angesprochen wird. Diese kann entweder das BIOS oder das UEFI sein.

BIOS UEFI
Basic Input/Output System Unified Extensible Firmware Interface

 

Die Unterscheidung soll nicht Bestandteil des Beitrags sein, kann aber auf den verlinkten Seiten nachgelesen werden. ;)

 

MBR (Master Boot Record)

Der MBR befindet sich im ersten Sektor eines bootfähigen Speichermediums (Festplatte, CD, USB, …). Die Größe des MBR beträgt 512 bytes. Im MBR befinden sich Informationen zum Bootloader, welcher daraufhin geladen und ausgeführt wird.

Der MBR ist meist unter „/dev/hda“ oder „/dev/sda“ zu finden.

 

Bootloader

Für den Einsatz eines Bootloader kann zwischen verschiedenen Programmen ausgewählt werden. Unter Linux ist der Einsatz von Grub (Grand Unified Bootloader) oder dem Vorgänger LILO (Linux Loader) sehr verbreitet.

Wird Grub verwendet, gibt es die Möglichkeit, über ein Menü (/boot/grub) den gewünschten Kernel auszuwählen. Wird keine Auswahl getroffen, wird nach einigen Sekunden die „default“ Einstellung gestartet. Grub lädt daraufhin den konfigurierten Kernel und startet diesen. Der Bootloader übergibt die Steuerung anschließend an das eigentliche Betriebssystem, in diesem Fall an den Linux-Kernel.

Die Einstellungen von Grub können in der Konfigurationsdatei unter „/etc/default/grub“ angepasst werden.

 

Kernel

Der Kernel in Linux steuert alle Betriebssystemprozesse wie Speicherverwaltung, Aufgabenplanung, Input/Output, Interprozesskommunikation und die Gesamtsystemsteuerung. Der Kernel führt die Initialisierung des ersten Prozesses in „/sbin/init“ aus.

Die Durchführung erfolgt in zwei Phasen:

Phase 1: Kernel loading stage

Es wird ein Image File geladen, welcher komprimiert vorliegt (/usr/src). Daraufhin wird das Image dekomprimiert und die Hardware Einstellungen werden festgelegt.

Phase 2: Kernel startup stage

Der Kernel führt den Init-Prozess aus.

 

INIT

Init ist der erste Prozess, welcher gestartet wird. Er besitzt immer die ID 1. Der Init-Prozess startet alle anderen Prozesse. Er ist für die ordnungsgemäße Initialisierung des Systems verantwortlich. Je nachdem, welches Linux verwendet wird, liegt die Konfigurationsdatei unter „/etc/inittab“ oder im Ordner „/etc/init/“.

Diese Datei legt fest, welche Dienste und Daemons in den einzelnen Runlevels verfügbar sind. Auch hier gibt es Alternativen zu „init„, sehr verbreitet ist Upstart oder Systemd.

 

Runlevel

Abhängig von der Standardeinstellung eines „Runlevel“ werden verschiedene Programme aus den folgenden Ordnern ausgeführt:

Runlevel Beschreibung Pfad
0 halt the system /etc/rc.d/rc0.d/
1 single user mode (minimal services) /etc/rc.d/rc1.d/
2 local multi-user mode /etc/rc.d/rc2.d/
3 full multi-user mode /etc/rc.d/rc3.d/
4 unused /etc/rc.d/rc4.d/
5 Identisch mit Level 3, meist mit grafischer Oberfläche /etc/rc.d/rc5.d/
6 reboot the system /etc/rc.d/rc6.d/

 

Beim Systemstart werden alle Runlevel durchlaufen (außer 0). Der Start ist abgeschlossen, wenn der als Standard-Runlevel definierte Runlevel erreicht ist.

 

Weitere Informationen

Kategorie: IT

Rezension: Reise zum Mittelpunkt der Erde

2017-06-11 von admin

Autor: Jules Verne

Taschenbuch: 287 Seiten

Verlag: Anaconda Verlag (30. September 2013)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3866478593

ISBN-13: 978-3866478596

Professor Otto Lidenbrock und Axel entdecken eine geheimnisvolle Notiz in einem Buch. Etliche Versuche, die gefundene Geheimschrift zu entschlüsseln, schlagen fehl. Doch der Zufall kommt ihnen zur Hilfe: Es handelt sich um eine Aufzeichnung von Arne Saknussemm, einem berühmten Alchemisten, welcher den Weg zum Mittelpunkt der Erde beschreibt. Sogleich machen sie sich auf und arrangieren alles Notwendige. Das Abenteuer beginnt …

Die Schreibweise benötigt einige Gewöhnung, nach ein paar Seiten klappt es recht gut. Die Illustrationen sind wirklich schön gestaltet und geben ein anschauliches Bild über die damaligen naturwissenschaftlichen Vorstellungen wieder.

 

Wertung: gut

Kategorie: Bücher Schlagwörter: ,

Linux: Der Befehl top

2017-05-31 von admin

Der Befehl „top“ zeigt alle aktuell laufenden Prozesse des Systems an. Die Anzeige aktualisiert dabei alle 3 Sekunden.

Zeile 1

In der ersten Zeile wird die aktuelle Uhrzeit angezeigt. Daneben wird die Laufzeit des Systems (up) 3 Std. 53 min. dargestellt. Die „load average“ Werte zeigen den durchschnittlichen „load“ der letzten 1, 5 und 15 Minuten an.

Die „load average“ gibt einen Einblick in die Systemauslastung. Der „load“ in Linux-Systemen entspricht der Anzahl an wartenden Prozessen. Der optimale Wert ist identisch der Anzahl der im System vorhandenen Prozessoren. Bspw., wenn ein System über 4 Prozessoren verfügt, liegt der optimale „load“ bei vier.

Alle Werte unterhalb von 4 bedeuten Unterauslastung, alle über 4 stehen für Überlastung.

Zeile 2

Die zweite Zeile informiert über die laufenden Prozesse und ihren aktuellen Zustand.

Label Beschreibung
Tasks Zeigt die Gesamtanzahl der Prozesse auf einem System an.
laufend Zeigt die Anzahl der Prozesse, welche gerade von der CPU ausgeführt werden.
schlafend Zeigt die Anzahl der Prozesse, die auf Bearbeitung durch die CPU warten.
gestoppt Zeigt die Anzahl der Prozesse, die gestoppt wurden.
Zombie Zombie Prozesse

 

Zeile 3

In der dritten Zeile wird die CPU-Auslastung dargestellt.

Label Beschreibung
be CPU-Nutzung von User-Prozessen (user mode)
sy CPU-Nutzung von System- und Kernel-Prozessen
ni CPU-Nutzung von Prozessen, die keine Standard-Priorität besitzen (ni = NICE)
un CPU im Leerlauf (IDLE)
wa Zeit, welche die CPU durch I/O Zugriffe (wait) (bspw. Festplatte) warten muss
hi Zeit, die auf das Bearbeiten von Hardware Interrupts verwendet wird
si Zeit, die auf das Bearbeiten von Software Interrupts verwendet wird
st Zeit, die von der laufenden virtuellen Maschine vom Hypervisor für andere Aufgaben gestohlen (stolen) wird

 

Zeile 4

Die Zeile 4 stellt die Speicherverwendung dar.

Label Beschreibung
total  Zeigt den verfügbaren Arbeitsspeicher an (total = used + free).
used  Zeigt den verwendeten Arbeitsspeicher an.
free  Zeigt den freien Arbeitsspeicher an.
buffers
Speicher, der vom OS reserviert wird, um als Puffer zu fungieren, wenn der Prozess diesen benötigt.

 

Zeile 5

Auf der Zeile 5 wird die Verwendung der Auslagerungsdatei angezeigt.

Label Beschreibung
total  Maximale Größe der Auslagerungsdatei.
used  Verwendete KiB der Auslagerungsdatei.
free  Frei KiB der Auslagerungsdatei.
cached Mem  Gecachte Daten im Arbeitsspeicher.

 

Zeile 6

In dieser Zeile ist eine Übersicht der laufenden Prozesse ersichtlich.

Spalte Beschreibung
PID Prozess-ID
USER Anzeige des Users, welcher den Prozess gestartet hat.
PR Anzeige der Priorität, mit dem der Prozess läuft.
NI Priorität, mit welcher der Prozess gestartet wurde (nice).
VIRT Anzeige des virtuellen Speicherverbrauchs (beinhaltet alle Ressourcen).
RES Speicherverbrauch (RAM) des Prozesses.
SHR

Die Menge an gemeinsam genutztem Speicher für einen Prozess (Shared Memory Size).

S Anzeige des Prozess Status.
D = uninterruptible sleep
R = running
S = sleeping
T = traced or stopped
Z = zombie
%CPU Prozentualer Zeitanteil der CPU für den Prozess.
%MEM Prozentualer Anteil des RAMs für den Prozess.
Zeit+ Die Gesamtzeit, die von der CPU für diesen Prozess aufgewendet wurde.
Befehl Name des Prozesses.

 

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