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VirtualBox – Berechtigungen für freigegebene Ordner

2020-06-23 von admin

Um Daten zwischen dem Betriebssystem und einer virtuellen Maschine (VM) auszutauschen, gibt es die Möglichkeit einer Ordnerfreigabe. In dem Beispiel handelt es sich um Ubuntu MATE in der VM. Die Funktion kann über das Menü „Geräte – Gemeinsame Ordner – Gemeinsame Ordner“ eingebunden werden.

Nach der Festlegung, welcher Ordner zum gemeinsamen Datenaustausch zwischen virtueller Maschine und dem Basis Betriebssystem verwendet werden soll, kann es bei dem Zugriff auf den Ordner zu einem Fehler kommen.

Das liegt daran, dass der User in der VM nicht ausreichend Rechte besitzt, um auf den Ordner zuzugreifen.

Um hier Abhilfe zu schaffen, den nachfolgenden Befehl in der Konsole ausführen, um den User entsprechend zu berechtigen:

sudo adduser $USER vboxsf

Danach ist der Zugriff auf den Ordner gegeben (eventuell muss sich einmal neu angemeldet werden).

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Firefox 77.0 Disable New Address Bar

2020-06-13 von admin

Mit der Version 77 von Firefox ändert sich die Adressbar dahingehend, dass, sobald diese angeklickt wird, ein Zoom erfolgt. Leider wurde die Möglichkeit zur Deaktivierung dieses Features in der Version 77 abgeschafft (Firefox 75.0 Disable New Address Bar).

Mit den folgenden Einstellungen kann das Feature trotzdem deaktiviert werden. In die Adresszeile

about:config

eingeben und mit der Entertaste bestätigen. Daraufhin den Sicherheitshinweis ebenfalls bestätigen.

ff_performance

Als nächstes im Suchfeld nach den Einstellungen

toolkit.legacyUserProfileCustomizations.stylesheets

suchen.

Jetzt den Wert auf „false“ setzen.

Als nächstes in die Adresszeile

about:profiles

eingeben.

Den Button „Ordner öffnen“ aus der Zeile Wurzelordner klicken. Es öffnet sich ein Fenster, welches alle Ordner in dem persönlichen Profil anzeigt. Hier muss ein weiterer Ordner mit dem Namen „chrome“ angelegt werden, falls dieser nicht existiert. In den Ordner „chrome“ eine Textdatei mit dem Namen „userChrome.css“ anlegen und den folgenden CSS Code einfügen:

#urlbar[breakout][breakout-extend] {
    top: calc((var(--urlbar-toolbar-height) - var(--urlbar-height)) / 2) !important;
    left: 0 !important;
    width: 100% !important;
}

#urlbar[breakout][breakout-extend] > #urlbar-input-container {
    height: var(--urlbar-height) !important;
    padding-block: 0 !important;
    padding-inline: 0 !important;
}

#urlbar[breakout][breakout-extend][breakout-extend-animate] > #urlbar-background {
  animation-name: none !important;
}

#urlbar[breakout][breakout-extend] > #urlbar-background {
    box-shadow: none !important;
}

Im Anschluss den Firefox neu starten und die Adresszeile funktioniert wieder wie zuvor.

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Firefox 76.0 Scrollgeschwindigkeit erhöhen

2020-06-07 von admin

Die Geschwindigkeit beim Scrollen mit dem Mausrad im Firefox kann wie folgt geändert werden. In der Adresszeile den Befehl:

about:config

eingeben und mit der Entertaste bestätigen. Daraufhin den Sicherheitshinweis bestätigen.

ff_performance

Als nächstes im Suchfeld nach der Einstellung

mousewheel.default.delta_multiplier_y

suchen.

Den Wert entsprechend erhöhen oder vermindern und die Scrollgeschwindigkeit (Y-Achse) entspricht dem persönlichen Wunsch.

 

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Ubuntu: Netzwerkschnittstellen umbenennen

2020-04-25 von admin

Um bei Ubuntu die Netzwerkschnittstellen auf „eth0“ oder „wlan0“ umzubenennen, müssen folgende Schritte durchgeführt werden:

sudo nano /etc/default/grub

Den Eintrag

GRUB_CMDLINE_LINUX=""

auf den Wert

GRUB_CMDLINE_LINUX="net.ifnames=0 biosdevname=0"

ändern und daraufhin den Befehl

grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg

ausführen, um die Änderungen im Bootloader zu übernehmen. Nach einem Neustart werden die geänderten Namen der Netzwerkschnittstellen dargestellt.

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Firefox 75.0 Disable New Address Bar

2020-04-13 von admin

Mit der Version 75 von Firefox ändert sich die Adressbar dahingehend, dass sobald diese angeklickt wird, ein Zoom erfolgt. Mit den folgenden Einstellungen kann das Feature deaktiviert werden. In die Adresszeile

about:config

eingeben und mit der Entertaste bestätigen. Daraufhin den Sicherheitshinweis ebenfalls bestätigen.

ff_performance

Als nächstes im Suchfeld nach den Einstellungen

browser.urlbar.openViewOnFocus
browser.urlbar.update1
browser.urlbar.update1.interventions
browser.urlbar.update1.searchTips

suchen.

Jetzt alle Werte auf „false“ setzen und das Feature ist deaktiviert.

 

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Firefox – Optimieren

2020-01-18 von admin

Der Browser Firefox verfügt über verschiedene Einstellungen, welche nicht alle über das Menü zu erreichen sind. In der Adresszeile den Befehl

about:config

eingeben und mit der Entertaste bestätigen. Danach muss noch der Sicherheitshinweis akzeptiert werden.

ff_performance

Im Suchfeld kann nach der jeweiligen Einstellung (Key) gesucht werden.

 

Die nachfolgende Tabelle beinhaltet einige Optimierungseinstellungen:

Einstellung Beschreibung
geo.enabled Der Wert des Eintrages kann mit einem Doppelklick auf „false“ gesetzt werden. Dadurch wird die Ermittlung von Standortdaten im Firefox deaktiviert und Webseiten können diese nicht mehr anfragen.
geo.wifi.uri Der Wert des Eintrages kann mit einem Doppelklick auf „“ (leer) gesetzt werden. Wie oben, um die Geolokalisierung zu deaktivieren.
network.captive-portal-service.enabled Der Wert des Eintrages kann mit einem Doppelklick auf „false“ gestellt werden. Die kontinuierliche Anfrage bei Mozilla wird unterbunden.
extensions.pocket.enabled Wird der Wert auf „false“ gesetzt, so ist die Erweiterung Pocket deaktiviert.
dom.event.contextmenu.enabled Wird der Wert auf „false“ gesetzt, können Webseiten das Kontextmenü vom Firefox nicht ändern.
dom.event.clipboardevents.enabled Webseiten erhalten Benachrichtigungen (Events), wenn der Benutzer etwas von einer Webseite kopiert, einfügt oder ausschneidet, und lässt sie wissen, welcher Teil der Seite ausgewählt wurde. Wird der Wert auf „false“ gesetzt, so ist dieses Feature deaktiviert.

Hinweis: Dadurch funktionieren bei einigen Webseiten die „STRG + C“ und weitere Funktionen nicht mehr .

network.IDN_show_punycode Default-Wert für „network.IDN_show_punycode“ steht auf „false“. Für die Anzeige von Punycode-Domains in der „realen Schreibweise“ muss dieser Wert auf „true“ gesetzt werden.
browser.search.geoip.url Den Wert auf „“ (leer) setzen, dadurch wird die GeoIP-spezifische Standardsuchmaschine deaktiviert.
browser.send_pings

browser.send_pings.require_same_host

Mit diesem Attribut können Websites die Klicks von Besuchern verfolgen. Den Wert auf „false“ setzen, um das Feature zu deaktivieren.
dom.battery.enabled Den Wert auf „false“ setzen, um das Auslesen der Batterieleistung durch Webseiten zu deaktivieren.
network.prefetch-next Beim Vorladen von Links weist eine Webseite den Browser darauf hin, dass bestimmte Seiten wahrscheinlich besucht werden, sodass der Browser sie sofort herunterlädt, damit sie sofort angezeigt werden können, wenn der Benutzer diese anfordert. Den Wert auf „false“ setzen, um das Feature zu deaktivieren.
datareporting.policy.dataSubmissionEnabled

toolkit.telemetry.enabled

Mit dem Parameter werden Telemetriedaten an den Hersteller übertragen. Zur Deaktivierung des Telemetrie Toolkits beide Werte auf „false“ setzen.
toolkit.coverage.endpoint.base Den Wert auf „“ (leer) setzen, dadurch werden keine Telemetriedaten an den Hersteller übertragen.
toolkit.coverage.opt-out

toolkit.telemetry.coverage.opt-out

Um keine Telemetriedaten zu übertragen, die Werte neu anlegen und auf „true“ setzen.

 

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Linux: Massenverarbeitung Bilder verkleinern

2019-11-17 von admin

Bilder besitzen von Zeit zu Zeit eine große Auflösung, welche sich in der Dateigröße und in der Qualität widerspiegeln. Benötigt man weder das Eine noch das Andere, so können die Bilder mit verschiedenen Tools verkleinert werden.

Bei einem Bild ist die manuelle Konvertierung noch praktikabel, bei mehreren Bildern hingegen nicht. Unter Linux kann die Shell zur Massenverarbeitung verwendet werden. Als Voraussetzung wird das Programm „convert“ benötigt, welches bei der Installation von ImageMagick mitgeliefert wird.

 

Installation von ImageMagick:

sudo apt-get install imagemagick

 

Mit dem Kommandozeilenprogramm „convert“ und ein wenig Bash Script ist die Konvertierung in einer Konsole sehr einfach umzusetzen. Dafür ein Terminal öffnen und in den Ordner wechseln, in dem sich die Bilder befinden. Jetzt den Einzeiler einfügen und ausführen. Die Bilder werden daraufhin um 50% verkleinert.

for i in $(ls *.png); do convert -resize 50% $i neu_$i; done

 

Code Beschreibung
for i in $(ls *.png); Eine Schleife über alle PNG Dateien im aktuellen Ordner.
do Beginn des Schleifeninhaltes
convert -resize 50% $i neu_$i; Mit dem Programm „convert“ wird jedes einzelne Bild um 50% (X-Achse) verkleinert.

Die Y-Achse wird proportional berechnet. Weiterhin wird jeweils ein neuer Dateiname „neu_ALTERNAME.png“ vergeben.

Die Variable „$i“ steht für den jeweiligen Dateinamen.

done Ende des Schleifeninhaltes

 

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Ubuntu: Was ist PPA?

2019-09-14 von admin

Ubuntu bietet eine Plattform mit dem Namen „Launchpad“ an. Damit können Softwareentwickler eigene Repositories erstellen, auch „PPA“ genannt (Personal Package Archive). Ein Repository ist prinzipiell eine Sammlung von Dateien. Jede Ubuntu Version besitzt einen eigenen offiziellen Satz von vier Repositories:

Name Beschreibung
Main Von Canonical unterstützte Open Source Software
Universe Von der Community gepflegte Open Source Software
Restricted Proprietäre Treiber
Multiverse Software, die durch Copyright oder rechtliche Probleme eingeschränkt ist

 

Mit einem PPA kann eine weitere Softwarequelle für das eigene Betriebssystem hinzugefügt werden.

 

 

Hinzufügen eines PPA

sudo add-apt-repository <PPA_NAME>

Dieser Befehl fügt das PPA Repository hinzu.

sudo apt-get update

Dieser Befehl aktualisiert die Liste der verfügbaren Pakete, welche auf dem System installiert werden können.

sudo apt-get install <PPA_Package_NAME>

Dieser Befehl installiert das entsprechende Paket.

 

PPA Name

Jede PPA besitzt eine individuelle Adresse. Der Aufbau stellt sich wie folgt dar:

ppa:LAUNCHPAD-NUTZERNAME/PPA-NAME

Der „LAUNCHPAD-NUTZERNAME“ entspricht dem PPA-Besitzer- oder dem PPA-Team Namen. Der „PPA-NAME“ wird durch den Besitzer festgelegt. Dabei fällt auf, dass es sich hierbei um keine Web-Adresse handelt. Die Auflösung erfolgt automatisch über Launchpad und die entsprechenden Adressen werden im Ordner „/etc/apt/sources.list.d/“ abgelegt. Durch die Verwendung von PPA wird die ursprüngliche „sources.list“ nicht geändert.

 

Vorteile von PPA

Software, welche über PPA hinzugefügt wird, kann mittels „sudo apt update“ und „sudo apt upgrade“ aktualisiert werden. Die Durchführung eines Upgrades wird durch „apt“ umgesetzt, welches von der „sources.list“ abhängt.

Wenn für eine Software kein Eintrag vorhanden ist, wird das Update nicht über den Standard-Software-Updater durchgeführt.

Alternativ kann direkt ein „deb“ File installiert werden, jedoch ist dann darauf zu achten, dass ein Eintrag in der „sources.list“ gesetzt wird, sonst wird bei „sudo apt update“ und „sudo apt upgrade“ keine Aktualisierung der Software vorgenommen.

Ob der Eintrag in die „sources.list“ bei der Installation eines „deb“ Files automatisch erfolgt, liegt an der jeweiligen Implementierung.

 

Entfernen einer PPA

Mit dem folgenden Befehl kann eine PPA Quelle entfernt werden:

sudo add-apt-repository --remove ppa:PPA_Name/ppa

 

Beispiele

Ubuntu 18.04: VeraCrypt installieren

Ubuntu: Simple Screen Recorder installieren

Linux: Videodatei mit Command Line Tool schneiden

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Ubuntu 18.04: VeraCrypt installieren

2019-07-21 von admin

Um VeraCrypt unter Ubuntu 18.04 zu installieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine Variante ist die Installation über das PPA Repository (Personal Package Archive), welcher hier gezeigt wird.

 

Im ersten Schritt muss das entsprechende PPA Repository hinzugefügt werden.

sudo add-apt-repository ppa:unit193/encryption

Im zweiten Schritt die verfügbaren Softwarequellen updaten:

sudo apt-get update

Als dritten und letzten Schritt VeraCrypt installieren.

sudo apt install veracrypt

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Fix OpenVPN DNS Leak in Linux

2019-07-17 von admin

Wird für das Surfen im Internet die Software OpenVPN verwendet, so werden alle Verbindungen darüber getunnelt und verschlüsselt. Alle DNS-Anfragen werden jedoch direkt über den Provider (ISP) abgewickelt. Dadurch sind die DNS-Abfragen „öffentlich“, was auch als DNS-Leak bezeichnet wird. Die folgende Anleitung schafft Abhilfe:

 

1. OVPN Datei Konfigurieren

Die folgenden Zeilen in die verwendete „*.ovpn“ Datei einfügen.

script-security 2
up /etc/openvpn/update-resolv-conf
down /etc/openvpn/update-resolv-conf

Unter Ubuntu wird die Datei „/etc/resolv.conf“ automatisch aktualisiert, wenn OpenVPN mit der obigen Konfiguration verwendet wird. Dadurch wird die Konfiguration aus der „*.ovpn“ Datei angewendet.

2. OVPN Datei Konfiguration anwenden

sudo openvpn --config Konfigurationsdatei.ovpn

3. Testen

Auf der Seite dnsleaktest.com kann getestet werden, welcher DNS Server verwendet wird.

 

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Ubuntu 18.04: ACER Swift 1 (SF114-32-P31S) – Ubuntu installation

2019-06-20 von admin

Der Laptop wird standardmäßig mit Windows 10 Home ausgeliefert. Unter Windows wurde als erstes das BIOS geupdatet.

 

1. BIOS Updaten

Dafür auf der Hersteller Website den aktuellsten BIOS Treiber herunterladen.
URL: https://www.acer.com/ac/en/US/content/support-product/7211?b=1

 

Nach abgeschlossenem Download die Datei als Administrator ausführen und den Anweisungen folgen.

 

2. USB Stick mit Ubuntu erstellen

Als nächstes wurde, ebenfalls noch unter Windows, ein bootfähiger USB Stick mit Ubuntu 18.04.2 LTS erstellt. Das ISO Image kann unter https://www.ubuntu.com/download/desktop bezogen werden. Jetzt noch die Software Rufus von https://rufus.ie herunterladen. Danach mit Rufus einen bootfähigen USB Stick mit Ubuntu erstellen.

In der Oberfläche die gewünschten Einstellungen setzen und den Schreibvorgang starten.

 

3. BIOS Einstellungen setzen

Den USB-Stick ausstecken und den Rechner neu starten. Beim Startvorgang die Taste „F2“ gedrückt halten, um in das BIOS zu gelangen. Im BIOS können einige Werte erst gesetzt werden, wenn ein Passwort für den Super User vergeben wurde. Deshalb unter „Security – Set Supervisor Password“ ein Passwort vergeben und danach die Einstellungen:

  • „Boot – Secure Boot“ auf „Disabled“
  • „Main – Function key behavior“ auf „Function Key“
  • „Main – Touchpad“ auf „Basic“

setzen. Den USB Stick einstecken und das BIOS über „Exit – Exit Saving Changes“ verlassen.

 

4. Installation Ubuntu

Jetzt gilt es, einfach den Anweisungen des Ubuntu Installers zu folgen.

 

Auswertung

Es laufen alle Funktionen vom Laptop out of the box, wenn die BIOS Einstellungen wie beschrieben gesetzt sind. Was nicht getetstet wurde, ist der Fingerabdrucksensor.

 

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Ubuntu 18.04: Krusader Icons tauschen

2019-06-15 von admin

Der Dateimanager Krusader stellt unter Ubuntu 18.04 ein paar Icons nicht korrekt dar. Um das Problem zu lösen, sind folgende Schritte notwendig:

1. Download Icon Package

Download der Datei breeze-icon-theme-rcc_5.54.0-1_all.deb

2. Entpacken der Icons

Anlegen eines temporären Ordners „tmp“.

mkdir tmp

Mit dem Tool „dpkg-deb“ die Datei „breeze-icon-theme-rcc_5.54.0-1_all.deb“ in den Ordner „tmp“ entpacken.

dpkg-deb -R original.deb tmp

3. Icondatei verschieben

In den Ordner „tmp/usr/share/icons/breeze/“ wechseln und die Datei „breeze-icons.rcc“ umbenennen nach „icontheme.rcc“.

Danach die Datei „icontheme.rcc“ nach „~/.local/share/krusader/icontheme.rcc“ verschieben.

4. Restart Krusader

Die Software Krusader neustarten und die neuen Icons bewundern. :)

5. Aufräumen

Der Ordner tmp und die Datei „breeze-icon-theme-rcc_5.54.0-1_all.deb“ löschen.

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Ubuntu 18.04: Eclipse IDE installieren

2019-06-12 von admin

Eine kurze Anleitung, um Eclipse unter Ubuntu 18.04 zu installieren.

1. Java Version prüfen

java -version

Ausgabe

openjdk version "11.0.3" 2019-04-16

2. Download der letzten Version von Eclipse IDE

Auf der Seite eclipse.org/downloads/packages/ das gewünschte Paket von Eclipse wählen und herunterladen.

3. Entpacken

Entpacken des Eclipse Pakets in das gewünschte Zielverzeichnins (Bsp. /usr/).

sudo tar -zxvf eclipse-jee-2019-03-R-linux-gtk-x86_64.tar.gz -C /usr/

4. Symlink

Erstellen eines Symlinks für Eclipse, damit alle User die Software verwenden können.

sudo ln -s /usr/eclipse/eclipse /usr/bin/eclipse

5. Starten von Eclipse

Auf der Kommandozeile den Befehl „eclipse“ eingeben und die IDE wird gestartet.

eclipse

6. Menüeintrag anlegen

Unter „Anwendungen – Systemwerkzeuge – Einstellungen – Hauptmenü“ einen Menüeintrag „Neuer Eintrag“ hinzufügen.

Daraufhin den Namen und das Kommando „eclipse“ einfügen. Um das Icon zu tauschen, auf dieses Klicken und zum Pfad „/usr/eclipse/icon.xpm“ navigieren.

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Ubuntu 18.04: Reduzieren der Titelleistenhöhe

2019-06-08 von admin

Früher waren die Titelleisten für Fenster viel dünner als unter Ubuntu 18.04. Abhilfe schafft folgende Anleitung:

1. Datei anlegen

Unter dem folgenden Pfad die Datei „gtk.css“ erstellen:

~/.config/gtk-3.0/gtk.css

2. Inhalt einfügen

Den folgenden Inhalt in die Datei einfügen:

.header-bar.default-decoration {
	padding-top: 3px;
	padding-bottom: 3px;
	font-size: 0.8em;
}
.header-bar.default-decoration .button.titlebutton {
	padding: 0px;
}
window.ssd headerbar.titlebar {
	padding-top: 4px;
	padding-bottom: 4px;
	min-height: 0;
}
window.ssd headerbar.titlebar button.titlebutton {
	padding: 0px;
	min-height: 0;
	min-width: 0;
}

3. Neustart

Das System neu starten.

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Ubuntu 18.04: startet sehr langsam

2019-06-05 von admin

Nach der Installation eines frischen Ubuntu 18.04 benötigt der Bootvorgang plötzlich sehr viel Zeit und ist sehr langsam. Für eine Analyse kann das Tool „systemd-analyze“ eingesetzt werden. Dieser wird bei „systemd“ mitgeliefert. Systemd ist ein Daemon, der das System startet und managt.

systemd-analyze plot > analyze_boot_time.svg

Der Tool „systemd-analyse“ erstellt eine SVG-Grafik, in der angegeben ist, welche Systemdienste zu welcher Zeit gestartet wurden. Die SVG Datei kann mit einem Browser geöffnet werden.

Analyse

Nach kurzer Suche, weiter unten in dem Bild, ist das verantwortliche Programm für das langsame Booten identifiziert (apt-daily.service).

Der Service „apt-daily.service“ ist für das Laden von Updates verantwortlich. Dies ist an sich kein Problem, doch der Service sollte erst nach dem vollständigen Bootvorgang laufen. Weiterhin wäre es wünschenswert, wenn der Service nicht gleich nach dem Login Systemressourcen verbraucht, weil Updates installiert werden…

Abhilfe

Mit dem folgenden Befehl kann die Konfiguration des Service geändert werden:

sudo systemctl edit apt-daily.timer

Die nachfolgenden Zeilen in die Datei einfügen und speichern.

# override apt-daily timer configuration
[Timer]
OnBootSec=15min
OnUnitActiveSec=1d
AccuracySec=1h
RandomizedDelaySec=30min

Durch die Konfiguration wird der Timer geändert und die Ausführung erfolgt anhand der gesetzten Parameter.

Parameter Beschreibung
OnBootSec=15min Ausführung nach 15 min. nach dem Bootvorgang
OnUnitActiveSec=1d Ausführung einmal täglich
AccuracySec=1h Startet den Prozess innerhalb einer Stunde
RandomizedDelaySec=30min Fügt eine zufällige Verzögerung von bis zu 30 Minuten hinzu

 

Quellen

https://askubuntu.com/questions/800479/ubuntu-16-04-slow-boot-apt-daily-service
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/apt/+bug/1615482

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